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«Ich war lange innerlich getrieben»

Christoph Senn zu Gast in der Music Loft
Christoph Senn zu Gast in der Music Loft
25.08.2020
Ein Einsatz in den USA brachte Christoph Senn ans Ende seiner Kräfte.
 
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Format: Music Loft
Thema: Musik
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Christoph Senn ist Musiker, Komponist, Produzent und Musiklehrer. Der gebürtige Zürcher Oberländer wohnt heute im Kanton Graubünden, wo er unterrichtet und seine eigenen musikalischen Projekte verfolgt. Im Oktober 2018 kam das Instrumental-Album «InSpiritation» auf den Markt. Zuerst physisch als CD, ein Jahr später digital.

Senn sehnte sich nach einer Veränderung im Leben und investierte sich daher in den USA mit Musik und Kunst für die Armen. Leider brachte ihn dies ans Ende seiner Kräfte und er musste nach seiner Heimkehr in die Schweiz erst bei sich selbst genau hinsehen und eine Auszeit nehmen. Im Interview erzählt er uns von diesem Prozess.

Mit der Klaviermusik seines Albums möchte er inspirieren und «begeistern». Daher ist im Albumtitel bereits das Wort «Spirit» mit drin. Wenn seine Zuhörer etwas von Gottes Geist beim Anhören spüren können, dann freut sich der Musiker besonders.

 

Du schreibst auf deiner Webseite, du seist einem ungesunden, innerlichem Getrieben-Sein auf die Schliche gekommen. Was muss ich mir darunter vorstellen? Warst du ein Getriebener und Gehetzter? Das würde man nicht denken, wenn man dich so sieht.
Ja äusserlich bin ich vielleicht ruhig und introvertiert aber innerlich war ich schon getrieben. Es reichte nie. Jede Minute meines Lebens musste ich etwas Sinnvolles machen. Das war ein ungesunder Treiber, der mich immer antrieb, ich muss noch dieses oder jenes machen. Das frisst dich innerlich auf.
Wem wolltest du genügen? Du bist ein gläubiger Mensch. Könnte man es so verstehen, dass du Gott etwas beweisen musst?
Ja das kann man schon so sehen.
Wirklich?
Ja
Du warst auch in den USA in den Diensten des Herrn. Also, du bist dort auf die Strasse und hast versucht den Menschen zu helfen. Hattest du am Ende das Gefühl. „Jetzt war ich für Gott unterwegs und jetzt bestraft er mich auch noch, jetzt bin ich auch noch krank“? Hattes du solch eine Auseinandersetzung?
Die hatte ich, ja. Es gab eine Zeit, da war ich wütend auf Gott.
Wieso geht es mir so schlecht, wenn ich dir doch gedient habe?!
Genau. Diese Phase habe ich durchgemacht. Aber das war auch gut. Ich glaube, es hat meine Beziehung zu Gott ehrlicher gemacht. Es war nicht Gott, der das gemacht hat, sondern es war seine Liebe die das zugelassen hat. So war ich offen, um die Punkte die mein Leben zerstörten, anzuschauen. Das war nötig, damit ich nicht weiterlebe, wie bis anhin.
( © Online-Redaktion ERF Medien)
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