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«Bei dieser Sendung führt der Gast selber Regie»

Gast und Moderatorin  |  (c) ERF Medien
15.04.2016
«top of my heart» ist das neue TV-Format von ERF Medien.
 
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Beitrag aus: antenne Mai 2016
Format: Top of my heart
Thema: Medien
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Von Bernhard Stegmayer

ERF Medien legen Wert darauf, noch mehr in TV-Formate zu investieren. Dabei spielen vor allem die Internet-Formate eine grosse Rolle. YouTube-Filme haben sich wahrscheinlich schon alle angeschaut, von Katzenvideos bis hin zu echt hilfreichen Tutorials. Und genau hier möchte das TV-Team einsetzen. Im neuen Format «top of my heart» erzählen Menschen anhand einiger Fotos über das, was sie im Moment beschäftigt. Wir sind überzeugt, dass es nebst der bekannten TVProduktion FENSTER ZUM SONNTAG noch weitere Formate braucht.

Ein seriöses Unternehmen wird sich selten nur auf seine erfolgreichsten Produkte verlassen, sondern dem Markt immer wieder neue, interessante Angebote präsentieren. Diese müssen zwingend dem Marketingziel entsprechen und können sich inhaltlich ähneln, unterscheiden sich aber in der Form und Verpackung. In unserem Fall auch in der Verbreitung. Klingt sehr strategisch und konzeptionell – ist es auch. ERF Medien beobachten den wachsenden spirituellen Markt, wo Menschen nach dem Lebenssinn, nach Orientierung in einer sich stark veränderten Welt und Hilfe im ganz normalen Alltag suchen. Darin möchten wir in all unseren Angeboten gut sein und mit neuen Video-Formaten mehr und andere Zuschauer erreichen.

«top of my heart» – das neue Produkt geht online
«top of my heart» leitet sich von einem bekannten Wert ab, der im Marketing gebräuchlich ist, nämlich «top of mind». Das, was mir als Erstes in den Sinn kommt, wenn ich z. B. ein Wort höre oder ein Bild sehe. Bei «top of my heart» geht es um das, was mein Herz zurzeit stark bewegt. Unterstützt wird die Aussage durch aktuelle Fotos, die der Gast selbst mit seiner Kamera von diesen Momenten gemacht hat. Ein Stück weit überrascht uns der Gast und führt auch Regie. Er teilt uns mit, über welche Themen und Erlebnisse er sprechen möchte – nicht umgekehrt.

Das neue Sendeformat wird im Multimedia-Studio in Pfäffikon produziert
Eine Vorgabe war, das Videoformat mit möglichst geringen Ressourcen zu produzieren, was Manpower, Zeit und Kosten anbelangt. ERF Medien finanzieren sich ja durch Spenden und haben also kaum ein Budget für neue Formate. Da die Fotos der Gäste eine zentrale Rolle spielen, hat sich unser Multimedia-Studio mit den Doppelscreens geradezu angeboten. Die einzige Einschränkung für eine Teilnahme ist das Alter. Wir wollten dieses Format gegenüber FENSTER ZUM SONNTAG bewusst altersmässig unter 44 Jahren positionieren. Moderiert wird das Format von der waschechten Walliserin Maya Burgener und erhält durch den Dialekt nochmals eine spezielle Note. Wenn Sie z. B. ihren Gast fragt: «Was hesch Du eu mit Müet am Hüet?», und der Gast überrascht etwas zum Thema Müdigkeit sagt, obwohl sie Mut gemeint hat, dann sind Lacher vorprogrammiert.

Die Sendung steht online zur Verfügung und wöchentlich kommt eine neue Person hinzu, die etwas von sich Preis gibt. Ein grosser Vorteil ist auch, dass die Sendungen wöchentlich u. a. durch Radio Life Channel beworben werden können.

Die neue Idee hat uns von Anfang an begeistert
Menschen reden am liebsten von ihrer Leidenschaft oder von dem, was sie im Moment freut oder womit sie zu kämpfen haben. Warum dies nicht einfach nutzen und dem Gast eine «Carte Blanche» erteilen? Die Idee mit dem Bild im Bild hilft – wie bei jedem guten Referat – etwas besser zu illustrieren. Zudem bleibt eine Aussage deutlich besser im Gedächtnis, wenn man ein Bild dazu abrufen kann.

Jeder ist ein Traumgast
Wir freuen uns über jeden Gast, der sein Herz auf der Zunge trägt, sich öffnet, transparent über seine Freuden und Leiden spricht und wie er damit umgeht. Häufig sind es banale persönliche Erfahrungen, die bei den Zuschauern sehr gut ankommen, weil die Identifikation sehr hoch ist. Aber um Namen zu nennen: Gölä, Chris von Rohr, die Frau vom Hauptbahnhof Zürich mit ihrem Rollstuhl … Leute, die etwas schräg in der Landschaft stehen, aber durch ihre Biografie sicher etwas zu ihren Glaubenserfahrungen und zu ihrer Denkweise zu sagen hätten. Im Dialog würde es durchaus Platz geben für Zweifel und Kritik.

Ich werde immer wieder gefragt, welches meine wichtigsten Bilder wären. Es sind im Moment zwei Bilder. Beim Bild mit dem Terminkalender ist der Aufhänger der, dass ich realisiere, dass weder ich noch mein Umfeld fähig sind, Meetings, Projekte, Aufgaben oder Ziele in der geplanten Zeit unterzubringen. Eine Tendenz, die mir zu schaffen macht.

Das andere Foto hängt mit meiner Leidenschaft zusammen. Natur pur, fischen, fotografieren, frei sein … Da kommt für mich Gott ins Spiel. Sehnsucht nach dem einfachen Sein, nach Freiheit, Weite. Dieses Umfeld benötige ich, um im Alltag meinen Funktionen, Entscheidungen und meiner Berufung den Faktor «What would Jesus do?» einzuhauchen.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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ERF Medien, Witzbergstrasse 23, CH-8330 Pfäffikon ZH, Tel. +41 44 953 35 35, Mail erf@erf.ch
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