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Zwei kirchliche Positionen zum Klimawandel

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Im Grünen: Wallfahrtskirche Willparting in Bayern | (c) 123rf
15.03.2019
Wir sprachen mit Kurz Zaugg-Ott (Leiter Fachstelle oeku Kirche und Umwelt) und Giuseppe Gracia (Medienverantwortlicher des Bistums Chur).
 
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In den vergangenen Monaten wurde in verschiedenen Städten weltweit für eine Änderung in der Klimapolitik demonstriert. Die Fachstelle «oeku Kirche und Umwelt» ist ein Akteur im kirchlichen Bereich, der sich dafür einsetzt, dass die Klimafrage ernster genommen wird. Leiter Kurz Zaugg-Ott erklärt: «Es ist ein gutes Zeichen, dass die junge Generation jetzt aufsteht und sich für ihre Zukunft wehrt. Je länger wir Klimamassnahmen verschieben, umso mehr wird die junge Generation im höheren Alter betroffen sein. Nicht nur wir von oeku, sondern auch viele Kirchgemeinden haben Verständnis für die Schülerstreikbewegung.» Einer der grossen Aufträge der Kirche sei es, der Schöpfung Sorge zu tragen. Diesbezüglich sieht Zaugg-Ott noch grosses Potenzial bei vielen Kirchgemeinden.

Eine andere Position vertritt Giuseppe Gracia, Autor und Medienverantwortlicher des Bistums Chur. Er ist der Auffassung, dass für viele Menschen die Klimabewegung eine Art Ersatzreligion ist. «Wie jede Ersatzreligion funktioniert sie mit Apokalypse, mit Propheten, vor allem mit Angst.» Das gefalle den Medien und ziehe die Menschen auf die Strasse. Gracia erklärt, dass die Wissenschaft bei der Klimafrage das Zepter in die Hand nehmen müsse und den Klimawandel rational untersuchen solle.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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