Vor 100 Jahren ist der 1. Weltkrieg ausgebrochen und vor 75 Jahren begann der zweite Weltkrieg. Seit 1945 herrscht offiziell Frieden in Europa, was aber nicht heisst, dass es keine Konflikte mehr gibt. Im Gegenteil. Wie das Flüchtlingshilfswerk der UNO in der neusten Statistik festhält, waren 2013 so viele Menschen auf der Flucht wie seit den Weltkriegen nicht mehr satte 51 Millionen. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass vor allem Christen weltweit verfolgt werden.
Umso plausibler scheint der Vorschlag gewisser Schweizer Politiker, vor allem Flüchtlingen mit einem christlichen Background den Vorrang zu geben. Oder zumindest die Entwicklungshilfe an die Einhaltung der Menschenrechte zu koppeln.
Wem soll die politische Schweiz helfen? Welche Rolle soll der religiöse Hintergrund spielen? Diese Fragen diskutieren die beiden Nationalräte Erich von Siebenthal (SVP, BE) und Maja Ingold (EVP, ZH)
