
Andreas Kaufmann, Praktikant Fachangestellter Betreuung
«Ich habe einen tiefen Frieden gefunden und gemerkt: Es bringt nichts, wenn ich mich zu irgendetwas quäle, was mir keinen Spass macht und schlussendlich auch nichts nützt. (…) Dadurch gehe ich heute entspannter an schwierige Situationen, weil ich weiss: Es stehen Menschen hinter mir, die Ähnliches erlebt haben.»
Die Eltern von Andreas trennen sich, als er in den Kindergarten kommt. Er wächst bei seiner Mutter auf, hält sich aber auch oft bei der Grossmutter oder beim Vater auf. Durch die vielen Ortswechsel beginnt er seine Wurzeln zu hinterfragen: Wo komme ich her? Wo will ich hin? Den Eltern zuliebe besucht er an den Feiertagen die katholische Kirche, was für ihn jedoch nicht von Bedeutung ist. Als er den Flyer einer Jugendgruppe in den Händen hält, nimmt er seinen Mut zusammen und besucht den Anlass.
Inzwischen hat er in dieser Gruppe seine Heimat gefunden und schätzt die neuen Freunde, den Lobpreis und die Begegnungen. Er hat einen tiefen Frieden gefunden und kann entspannter an schwierige Situationen herangehen – weil Menschen hinter ihm stehen, die Ähnliches erlebt haben.