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Persönlich: Pfarrer Sämi Müller

Sämi Müller | (c) privat
20.07.2019
Er sorgt auch gerne für Irritation.
 
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«Don’t let the churches die» – Dieser Satz traf Sämi Müller (38) an einer Konferenz vor über 15 Jahren mitten ins Herz. Damals, als junger Schlosser und kurz vor der Heirat, forderte ihn dieser Satz heraus, sich beruflich ganz für Gott und die Kirche einzusetzen. So hängte er seinen Job an den Nagel und studierte zusammen mit seiner Frau Theologie.

Heute teilt er mit ihr seit gut neun Jahren eine Pfarrstelle in der Chile Grüze in Winterthur (www.chilegrueze.ch). Sie lieben es, zusammen im Jobsharing oder als ganz normale Familie mit ihren zwei Mädels unterwegs zu sein.

Sämi Müller sorgt aber auch gerne für Irritation: Aktuell als Mitorganisator der ersten Fuck-Up-Night mit Fokus auf den kirchlichen Kontext. Unter dem Titel «fails@church» findet diese am 26. August im Kosmos in Zürich statt (www.kosmos.ch).

Wann bist du das letzte Mal grandios gescheitert?
Kürzlich vergriff ich mich bei einem öffentlichen Statement total im Ton und Inhalt. Ich wollte auf der Stelle im Boden versinken, das ging aber nicht. Also blieb nichts anderes, als mich danach zu entschuldigen. Sehr peinlich, sehr schwach, nichts von überzeugendem Auftritt.
Was hast du daraus gelernt?
Einmal mehr: Scheitern schmerzt unglaublich.
Wovor hast du Angst?
Ob als Familie oder als Kirche: Gott hat sich dazu entschieden, mitten in dieser Welt durch uns erleb- und sichtbar zu sein. Das ist manchmal angsteinflössend und überfordernd, dann wieder unglaublich faszinierend und auferbauend!
Am TV schaue ich am liebsten:
Jeremy Wade auf DMAX
Drei Smartphone-Apps, auf die ich nicht verzichten möchte:
Wirklich unverzichtbar? Nur die Kalender- App.
Diese Website ist absolut besuchenswert:
Momentan: https://der-leiterblog.de/ – Grosser Fundus und prägnante Tipps.
Dieses Buch liegt bei mir gerade auf dem Nachttisch:
«Übermorgenland» von Markus Spieker
Welcher Film hat dich nachhaltig geprägt?
«Braveheart», «Luther», «Zwingli»
Was weckt deine Begeisterung?
Schräge Menschen, die mit allem, was sie haben und sind, Jesus ins Zentrum stellen.
Was möchtest du gerne können?
Wenn’s die Zeit zulässt, angle ich gerne. Cool wäre deshalb Fische fangen auf Ansage …
Ich habe immer verheimlicht, dass …
… ich einmal am Abend die Zähne nicht geputzt habe.
( © Online-Redaktion ERF Medien)
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Benedikt Walker leitet seit 2015 das Theologische Seminar St. Chrischona (TSC).
ERF Medien, Witzbergstrasse 23, CH-8330 Pfäffikon ZH, Tel. +41 44 953 35 35, Mail erf@erf.ch
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