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Ein Stehaufmännchen im Uhrengeschäft

Michel Jordi
(c) ERF Medien
22.08.2018
Michel Jordi lässt sich nicht unterkriegen.
 
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Beitrag aus: antenne September 2018
Format: Persönlich
Thema: Persönlich
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In den 90er-Jahren ist Michel Jordi eine Schweizer Berühmtheit. Sein Name wird zur Marke. Der längerfristige Erfolg aber bleibt Jordi verwehrt. Der Glaube an Gott hilft ihm, in schwierigen Zeiten immer wieder aufzustehen und weiterzumachen.

«Der Glaube war immer in mir», sagt Michel Jordi. Bereits als Jugendlicher hört er auf die innere Stimme. Dieser schreibt er auch seinen Erfolg zu: «Letztendlich habe ich nichts selbst gemacht, sondern auf Gottes Stimme gehört und dies versucht umzusetzen. » Doch nur erfolgreich verlief Jordis Leben nicht. Er erleidet zahlreiche Niederlagen. Der Glaube hilft ihm, immer weiterzumachen: «Gott gab mir die Kraft und den Glauben, dass alles gut kommt.»

Seine Karriere: Ein Auf und Ab
Nach einer abgeschlossenen KV-Lehre setzt Michel Jordi alles auf eine Karte: Uhren. Schon sein Vater war Uhrmacher, weshalb er mit dem Geschäft vertraut ist. Ihm verdankt er auch, dass ihm die Werte Ehrlichkeit und Fleiss wichtig sind. Er arbeitet fleissig auf seinen ersten grossen Erfolg hin: «Le Clip», eine Art Wäscheklammer- Uhr. Bei dieser erfolgreichen Arbeit ist er jedoch nicht vor Intrigen geschützt: «Ich wurde von meiner eigenen Firma entlassen. » Ähnlich wie Steve Jobs und doch zentral anders. Jordi rafft sich auf und kommt noch erfolgreicher zurück. Mit seinen Ethno-Kollektionen wird er in den 90er-Jahren zum «Ethno-Papst». In der ganzen Schweiz ist er bekannt. Dennoch – plötzlich hat er das Gefühl, er solle das Ethno-Geschäft aufgeben. «Was würden die andern von mir denken, wenn ich jetzt aufhöre?», fragt sich Jordi. Die Tatsachen machen diese Überlegungen zunichte: Die Umsätze brechen ein, weil die Bevölkerung eine Überdosis an Ethno-Kollektionen hat. Der Markt wird mit Nachahmungen überschwemmt. Er sieht sich gezwungen auszusteigen. Schmerzhaft muss Jordi sein «Baby» loslassen, welches er aufgezogen hatte. Einmal mehr lässt er sich nicht entmutigen; erneut startet er das Comeback auf dem Uhrenmarkt, diesmal mit neuen, hochwertigen Uhren. Viel besser läuft es in diesem Geschäft nicht: «Auch hier gelang es mir leider nicht, langfristigen Erfolg zu haben.»

Am Ende bleibt Dankbarkeit
Die Karriere Jordis gleicht einer «Berg und Tal»-Fahrt. Jedem Gipfel folgt ein Abstieg. Nach einem schweren Radunfall kumuliert mit verstopften Herzkranzgefässen und einem Hirnschlagrisiko sieht er sich gezwungen, aus dem Geschäft auszusteigen. Das Auf und Ab der Arbeit hat ihm zugesetzt. «Michel, es ist genug. Nimm dir deine Zeit», bestätigt ihn seine innere Stimme. Heute ist Michel Jordi gesund und kann seinen Ruhestand geniessen. Rückblickend kann man sich fragen, ob Jordi teilweise zu hohe Risiken einging oder zu naiv war in Bezug auf seine Geschäfte. Er aber ist einfach nur dankbar, dass er in den schwierigen Zeiten nicht alleine kämpfen musste: «Dank Gott und meiner Familie kam nach jedem Tief wieder ein Hoch. Mein Glaube an ihn stärkte mir immer den Rücken. »

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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