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Leben im Himalaya

Daniel Bürgi gab seinen gut bezahlten Job in der Schweiz auf.
Dorf in Nepal  |  (c) 123rf
14.08.2018
Daniel Bürgi gab seinen gut bezahlten Job in der Schweiz auf.
 
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Format: Kompass
Thema: Gespräche
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Ursprünglich sah es nach einer gutbürgerlichen Karriere aus: als Ingenieur erfolgreich, stabile Ehe, ausgefüllter Alltag. Dann ein Wendepunkt: Daniel Bürgi zog vor über 20 Jahren als Rucksacktourist durch Indien und Nepal. Die Not der Kinder berührte ihn so sehr, dass er sich entschloss, seinen geliebten und gut bezahlten Job aufzugeben. Er zog mit seiner Frau nach Nepal und entwickelte als Ingenieur fortan Wasserkraftwerke für abgelegene Dorfgemeinschaften.

Vor 15 Jahren gründete er dann sein Hilfswerk HIMALAYAN LIFE. Dieses engagiert sich in erster Linie für Kinder im Himalaya, für Strassenkinder, Sklavenkinder sowie verlassene Kinder. Um soziales, ökologisches und wirtschaftliches Engagement miteinander zu verbinden, gründete er ein PET-Recycling-Unternehmen, das rund 50 Arbeitsplätze und 15 Lehrstellen anbietet. Dieses produziert eines der weltweit besten PET-Granulate, aus dem später wieder PET-Flaschen gemacht werden.

Daniel Bürgi weiss: Auch wenn man die eigene Berufung entdeckt hat, bleiben harte Rückschlägen und Krisen nicht erspart. Im Himalaya verlor er seinen 3-jährigen Sohn. Später wurde sein Projektgebiet Sindupalchowk vom Erdbeben im Frühjahr 2015 besonders hart getroffen.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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