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(c) Anh Nguyen/Unsplash

Trauma, Krise – und dann?

Krisen müssen nicht das Ende sein.
 
Publiziert: 07.11.2022 11.11.2022

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Ob Jobverlust, Krankheit oder Mobbing: Ein und dieselbe Situation wirft die einen völlig aus der Bahn, während andere gelassen bleiben. Manche Menschen können schlimme Erlebnisse gut verarbeiten, andere gehen daran zugrunde. Nur langsam ergründen Forscher, woran das liegt. Immer wieder kommt der Begriff «Resilienz» ins Spiel.

Resilienzförderung will die Belastungen selbst nicht mehr in den Blick nehmen, sie nicht verändern oder dafür sorgen, dass dagegen gekämpft wird. Vielmehr werden die belastenden äusseren Lebensumstände als gegeben angenommen. Gestärkt werden soll die innere Fähigkeit, damit umzugehen.

Cornelia Schmid war schon als Krankenschwester viel mit menschlichen Krisen konfrontiert. Als Theologin und Coach wurde ihr immer mehr bewusst, dass Christen Krisen und Stress nicht (nur) auf seelischer und emotionaler Ebene lösen können, sondern aus der geistlichen Dimension heraus über komplett andere Möglichkeiten verfügen. Krisen müssen nicht das Ende sein, sondern sind sehr oft weit offene Türen in neue Sichtweisen und Gedanken.

 
© ERF Medien
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