Afrika will und soll leben! Und dies auch in Zeiten zwischen Katastrophen, Krieg und Korruption. Immer wieder kämpfen viele Afrikaner ums Überleben. TWR will ihnen Hoffnung vermitteln und zu einem Leben mit Perspektive verhelfen. Die Sendungen «Afrika soll leben» sprechen in ihren Alltag – mit Themen wie Gesundheit, Landwirtschaft, Familie, Versöhnung und vielen anderen.
ERF Medien unterstützen diese Sendereihe in den Sprachen Swahili und Englisch. Die verschiedenen TWR-Programme bringen Hörerinnen und Hörern Ostafrikas ganz praktische Lebenshilfe, hier nur ein paar wenige Beispiele: Jirmo Bokayo ist alleinerziehende Mutter von acht Kindern. Ihr Mann wurde vor zehn Jahren von Räubern erschossen, als er in Nairobi seinen Dienst als Nachtwächter verrichtete. Jirmo versucht mit der kleinen Landwirtschaft und Hausdienstarbeiten die Familie über Wasser zu halten. Der kärgliche Ertrag von nur 15 Kilo Mais und Bohnen reicht jedoch nicht aus. Das TWR-Team von Kenia brachte ihr Öl, Mais und Bohnen. Doch ebenso willkommen schien das «aufziehbare» Radio («Windup Ra- dio»). Bisher hatte sie die wertvollen TWR-Sendungen übers Handy gehört – wenn Strom zum Aufladen verfügbar war. Nun war die Hörerin dafür nicht mehr auf Strom angewiesen. Zusammen mit Jirmo wurden 70 weitere Familien mit Lebensmitteln und Radios beschenkt.
Weiter berichten zwei Hörer aus Kenia: «Danke für Ihre Sendung, in der erklärt wurde, wie man sparsam mit Wasser umgeht. Ich lebe in einer Region, in der es kaum Wasser gibt. Deshalb ist Ihr Programm sehr hilfreich. Bitte senden Sie mir weitere Informationen.» – «Ihre Sendung über Klimawandel hat mir gefallen, besonders das Thema, wie wir den Anbau von Getreide und die Bewahrung der Wälder miteinander verbinden können. Ich habe versucht, dies auch umzusetzen und werde auch meine Nachbarn dazu ermutigen.» Der begeisterte Hörer, Zacharia Mzee, wohnt in einer Gegend Kenias, die vorwiegend muslimisch ist. Aus dem Wunsch heraus, Muslimen von ihrem Glauben zu erzählen, trafen sich Hörer der TWR-Sendungen. Unterdessen ist dieser Fanclub auf 100 000 Mitglieder angewachsen, und sie treffen sich vierteljährlich, um über die TWR-Sendungen auszutauschen.
Die Initiative «Afrika soll leben» gibt es bereits seit 1986. Sie wurde wegen einer Dürrekatastrophe in Ostafrika als Entwicklungsprojekt gestartet. Damals wie heute verfolgt TWR dasselbe Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.