(c) Onesimo

Philippinen: Armut bekämpfen statt Gewalt anwenden

Der Verein «Onesimo» will Kinder und Jugendliche von der Drogensucht befreien.
 
Publiziert: 09.10.2017

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Um das Drogenproblem in den Philippinen zu bekämpfen, hat Präsident Duterte angeordnet, alle Personen umzubringen, welche mit Drogen in Verbindung stehen. Seit seinem Amtsantritt sind so bereits rund 14 000 Menschen getötet worden.
 
Diese Situation ist gerade für die arme Bevölkerung unerträglich. Ein grosser Teil von ihnen verliert ihren Vater, Sohn oder Bruder. Und es bleibt die Frage: Wie effektiv kann man mit Tötungen das Drogenproblem überhaupt lösen?
 
Wir sprechen mit Christian Schneider, dem Gründer des Projekts «Onesimo» in Manila. Der Verein führt vor Ort Programme durch, um Kinder und Jugendliche von der Drogensucht zu befreien. Schneider ist überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, um das Drogenproblem zu lösen. Schlussendlich gehe es um Armutsbekämpfung.

© Online-Redaktion ERF Medien
 
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