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Missverständnisse über die humanitäre Hilfe

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Medair-Mitarbeiter im Nahen Osten im Gespräch | (c) Claire Thomas/Medair
24.01.2020
Ein unübersichtlicher Markt mit sehr vielen Organisationen und Beteiligten
 
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Thema: Weltweit
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Im Hinblick auf die humanitäre Hilfe tauchen immer wieder Missverständnisse auf. David Farner (Leiter Medair-Büro Zürich) glaubt, dass die Öffentlichkeit bezüglich internationaler Zusammenarbeit eine diffuse Wahrnehmung habe. Er weiss, dass es sich dabei um einen «unübersichtlichen Markt» mit sehr vielen Organisationen und Beteiligten handelt, die sich punkto Grösse, Schwerpunkte und in der Art der Beziehung zum Staat unterscheiden. «Da liegt es auf der Hand, dass gewisse Missverständnisse entstanden oder vorhanden sind. Wir wollen gern einen aktiven Beitrag dazu leisten, um dies zu klären und Transparenz in diesem Bereich zu schaffen.» Medair hat deshalb einen Ethikkodex entwickelt, der die Grundsätze der humanitären Hilfe festhält.

 

7 häufige Missverständnisse über humanitäre Hilfe

  1. Alle Hilfsorganisationen tun dasselbe
  2. Humanitäre Hilfe wird in erster Linie von «Expats» geleistet
  3. Hilfsorganisationen mit christlichem Hintergrundkönnen nicht neutral sein
  4. Hilfsorganisationen hinken der allgemeinen Entwicklung hinter her
  5. Humanitäre Hilfe ist nicht effizient genug, um die grossenProbleme zu lösen
  6. Hilfsorganisationen gehen nicht verantwortungsvoll mit Spenden um
  7. Medien und Politik bestimmen, wer Hilfe bekommt – und wer nicht

(Quelle: Medair)

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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Sieben Missverständnisse über die humanitäre Hilfe

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