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Land zwischen Bollywood und Frauenmorden

12.04.2013
 
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Beitrag aus: antenne Mai 2013
Thema: Weltweit
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Heile Welt gibt’s für Frauen in Indien nur in Bollywood. Die Wirklichkeit ist eine Tragödie, in der Frauen Opfer von Gruppenvergewaltigungen, von Morden und Demütigungen werden. Mord im Stillen! Vergewaltigung an Körper und Seele. Wer als Frau in dieses Land geboren wird, hat kaum Chancen auf ein würdevolles Leben. Denn Gleichberechtigung ist in dieser Gesellschaft kein Thema.

n Indien sterben täglich 1000 Frauen während der Geburt eines Kindes, wegen unsicheren Abtreibungsmethoden, Vergewaltigung, Brautverbrennung oder Kinderheirat. Gemäss NZZ wird seit der tödlichen Gruppenvergewaltigung einer jungen Studentin im Dezember viel breiter über Sexualstraftaten berichtet als zuvor. Der Fall hatte weltweit Schlagzeilen gemacht und eine gesellschaftliche Debatte in Indien ausgelöst.

Doch leider erhalten betroffene Frauen kaum Hilfe – sie leiden alleine und …schweigen! «Denn die indische Gesellschaft ist nicht bereit Frauen zu akzeptieren, die belästigt wurden», erklärt Kiran Moghe, Präsidentin von «All India Democratic Women’s Association». In diese Ungerechtigkeit und Not hinein reden die einfühlsamen Radiosendungen von «Projekt Hannah». Sie sprechen den indischen Frauen Mut zum Leben und Hoffnung zu. Viele hören zum allerersten Mal, dass sie wertvoll sind – ja gewollt und geliebt. Geliebt von ihrem Schöpfer.

Von einer solchen «Herzensberührung» erzählte eine indische Mutter, die behindert ist. Jeden Abend fürchtete sie sich vor der Heimkehr ihres Mannes. Er war ihr gegen über gewalttätig. Niemandem konnte sie ihr Herz anvertrauen. Sie fühlte sich so hoffnungslos. Dann kam die Nacht, in der sie ihrem Leben ein Ende setzen wollte. Sie wartete, bis alle schliefen. Um sich etwas zu beruhigen, hörte sie im Radio Musik. Dabei «stolperte» sie über eine Sendung in ihrer Muttersprache – das Frauenprogramm von Projekt Hannah. Was sie hörte, zerriss ihr fast das Herz. Sie wusste nicht, wie ihr geschah, und gab ihre Suizidpläne auf.

Die folgenden Wochen hörte sie immer wieder die Sendungen, die ihr Herz zutiefst berührten und sie entschied sich, ihr Leben dem Gott  anzuvertrauen, der sie liebte. Sie begann für ihren Mann zu beten. Heute ist auch er Christ und sie braucht sich nicht mehr vor ihm zu fürchten. Gott hat ihre ganze Familie verändert.

Eine Happy-End-Story? Ja – für diese Hörerin. Damit jedoch noch tausende solcher Lebensberichte geschrieben werden können, setzt Projekt Hannah alles daran und– braucht auch Ihre Unterstützung.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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