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Hoffnung für Tansania

Einweihung des Hannah-Hauses
(c) TWR
12.08.2015
 
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Beitrag aus: antenne September 2015
Thema: Weltweit
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Zoissa ist ein kleiner Ort, mitten im Herzen von Tansania. Er liegt sechs Stunden von der Hauptstadt Dodoma entfernt in einem Tal. Die Menschen dort leben in Lehmhütten, die sie nach jeder Regenzeit erneuern müssen. Es gibt kein Strom oder fliessend Wasser.

Aus diesem Tal stammt Ruth Mbennah, unsere Koordinatorin für das Projekt Hannah in Afrika. Ihr Herz schlägt für die Menschen in ihrem Heimatort, besonders für die Frauen. Diese leben in extremer Armut, die meisten erhalten keine Bildung und haben wenige Möglichkeiten, um für ihre Rechte zu kämpfen. Vor zwei Jahren hat Ruth Mbennah auf ein Stück Land in Zoissa gezeigt und gesagt: «Dieses Stück Erde ist Gottes Land. Ich träume davon, auf diesem Grundstück ein Haus für das Projekt Hannah zu bauen. Es soll ein Ort sein, wo Frauen Trost finden, wo
sie unterrichtet werden, wo sie zusammen beten können. Ich möchte auch eine Klinik bauen, wo Mütter vor und nach der Geburt betreut werden.» Ruth hatte grosse Träume und einen Glauben an einen grossen Gott. Dieses Jahr wurde Ruth Mbennahs Traum in Zoissa Wirklichkeit, man traut seinen Augen nicht: Schon von weitem sieht man einen grossen Rohbau auf dem Platz stehen, auf den Ruth vor zwei Jahren gezeigt hat. Man hört Frauen singen, trommeln und pfeifen. Bei einem Besuch tanzten diese Frauen wie Schmetterlinge herum und sangen: «Durch das Projekt Hannah ist Gottes Gnade nach Zoissa gekommen.» Frauen stellen mit Tretnähmaschinen Schüleruniformen her,
die dann in diesem «Hannah-Haus» verkauft werden. Während die einen zum Schneidern angeleitet werden, lernen andere, wie man einen Garten anlegt. Da das Wasser rar ist, muss er vom nächstgelegenen Fluss bewässert werden. Der Ertrag des Gartens wird dann auf dem Markt verkauft. Auch Erziehungskurse werden angeboten.

Für die Frauen von Zoissa ist diese Entwicklung kaum zu beschreiben, so sieht Hoffnung aus. Das ist Hoffnung, die über Ungerechtigkeit,
Armut und Missbrauch triumphiert. Seit die Frauen in Zoissa angefangen haben zu beten, hat sich an diesem Ort vieles verändert. Männer sind zu ihren Frauen zurückgekommen. Drogenabhängige Söhne haben Hilfe gegen ihre Sucht angenommen. Kirchen, die sich zerstritten hatten, haben sich wieder versöhnt. 1500 Frauen in Zoissa sind Teil der Projekt-Hannah-Bewegung. Sie hören die Sendungen zusammen, erhalten Schulungen und treffen sich zum Beten. Auch viele Männer haben sich dem Projekt Hannah angeschlossen. Sie tragen T-Shirts mit dem
Projekt-Hannah-Logo und sagen: «Wir wollen ein Teil der Bewegung sein. Hier wirkt Gott – und das wollen wir nicht verpassen.»

Hoffnung für Tansania (PDF)

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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