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Die Nachbeben des Terrors in Kenia

Radiohörer in Kenia
(c) TWR
11.06.2015
 
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Beitrag aus: antenne Juli 2015
Thema: Weltweit
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Als dieser Artikel verfasst wird, steht Kenia unter Schock. Anfang April werden in einer Universität von Garissa 148 Studenten ermordet. Das Entsetzen ist gross. Nach dem Anschlag der somalischen Terrormiliz al-Shabaab schwindet in Kenia die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen. Der Terror spaltet Kenias Gesellschaft. So lauten die Schlagzeilen der Presse.

Bernice Gatere, Direktorin von TWR Kenia, schreibt: «Wir sind von Trauer überwältigt über den Verlust dieser jungen Menschen. Wir haben ein Team auf einer Radiostation in Garissa. Sie sind erschüttert, aber ihnen ist nichts passiert. Seit letztem Jahr reden wir darüber, das Team an einen anderen Ort zu verlegen. Wenn Gott uns die Mittel dafür schenkt, werden wir die dringend benötigte Gute Nachricht via Satellit in diese Gegend übertragen. Unsere treuen, engagierten Kollegen können dann von einem sicheren Ort aus arbeiten.»

Mit Radioprogrammen inmitten des Bürgerkrieges
Das von ihnen produzierte Programm «Afrika soll leben» ist als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht. Es gibt Rat zu verschiedenen Lebensbereichen, darunter Herausforderungen in Landwirtschaft, Gesundheit und Familie. Zu Wort kommen geschulte Einheimische, Ärzte und Experten. Auch das Thema Versöhnung spielt eine wichtige Rolle, denn das Miteinander vieler Volksgruppen in Afrika ist angespannt und durch gegenseitige Übergriffe bestimmt. Leider sind derartige Konflikte immer wieder Auslöser für Bürgerkriege, die wiederum zu Hunger und Unterdrückung der Menschen führen. Wenn Menschen sich aber versöhnen, kann dieser Kreislauf durchbrochen werden. Die Hörer werden ermutigt, anderen Menschen – auch in der eigenen Familie – mit Liebe zu begegnen.

Versöhnt leben im Alltag
Die Wirkung bleibt nicht aus, wie wir am Beispiel dieses Hörers sehen: «Vielen Dank für das Programm ‹Afrika soll leben›. Früher habe ich meine Tage damit verbracht, in der Bar zu trinken. Wenn ich dann nach Hause kam, verprügelte ich meine Frau oft wegen Kleinigkeiten. Dank Ihrer Programme bin ich heute eine veränderte Person. Wenn ich jetzt morgens aufwache, helfe ich meiner Frau auf unserem Hof. Ich habe erkannt, dass es viel schöner ist, in Frieden mit meiner Frau zu leben und ihr eine Hilfe zu sein.»

Die Nachbeben des Terrors in Kenia (PDF)

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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