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Afrika soll leben – auch hinter Gittern

Häftlinge des Manyani-Gefängnisses
(c) TWR
19.07.2016
 
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Beitrag aus: antenne August 2016
Thema: Weltweit
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TWR Kenia konzentriert sich in seiner Arbeit vor allem auf die Verbreitung von Radioprogrammen, um den Menschen in Kenia vom christlichen Glauben zu erzählen. Seit rund einem Jahr ist für TWR Kenia nun ein neuer Bereich hinzugekommen: die Gefängnisarbeit.

Etwa 40 Kilometer von der Stadt Voi entfernt im Südosten Kenias liegt das Hochsicherheitsgefängnis Manyani. Dieses wurde vor und während der Unabhängigkeitsphase für politische Häftlinge genutzt. Zusammen mit Mitarbeitern der lokalen Radiostation SIFA FM besucht TWR Kenia die Insassen des Gefängnisses. «Sifa» bedeutet «Lob» in der Suaheli-Sprache und was die Besucher im Gefängnis antrafen, löste auch in ihnen ein Lob aus. Denn TWR Kenia und SIFA FM hatten nicht damit gerechnet, bei ihrem Besuch ein so gut organisiertes Team von Christen anzutreffen. Sogar eine Band für den Gottesdienst mit einfachen Musikinstrumenten gibt es in Manyani. Durch die Arbeit des Gefängnispfarrers und durch andere Insassen sind manche der  Gefangenen zum Glauben an Jesus Christus gekommen.

Mwacharo Mzee Movee ist einer dieser Häftlinge, der den anderen von Jesus erzählt hat. Der 27-Jährige wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er eine Beziehung mit einer Minderjährigen führte. Im ersten Gefängnis lernte er Menschen kennen, die ihm vorlebten, dass sie innerlich frei sind durch ihren Glauben an Jesus Christus, obwohl sie hinter Mauern eingesperrt sind. Mwacharo war erst skeptisch, bat dann aber seine gläubigen Mitgefangenen um Gebet, als sein Fall neu aufgerollt wurde. Als das Berufungsgericht seine Strafe auf 10 Jahre verkürzte, war das für ihn ein Zeichen von Gott: «Gott hat mir auf diese Art gezeigt, dass er mir vergibt und mich aufruft, ihm zu dienen – sowohl innerhalb wie auch ausserhalb des Gefängnisses. Ich bin frei, drinnen wie draussen.» So wurde er Mitglied des Gefängnischors. Nach seiner Verlegung ins Manyani-Gefängnis war er sicher, dass er seine gläubigen Mitgefangenen sehr vermissen würde.

Aber auch im neuen Gefängnis gab es einen Chor, welchen Mwacharo heute leitet. Obwohl es schwierig ist für die Häftlinge, Zeit zum Üben zu finden, haben sie mit einfachsten Mitteln bereits ein Album mit acht Liedern vorbereitet. Noch haben sie keinen Sponsor gefunden, der ihnen helfen könnte, die CD herauszubringen. Aber sie glauben daran, dass das eines Tages geschehen wird. Mwacharo ist für seine Mit gefangenen zum Vorbild geworden, weil er sie aus der Bibel lehrt und sie ermutigt. Selber erhält er seine Inspiration durch die tägliche Radiosendung «Durch die Bibel» von TWR.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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