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Schlechtere Qualität in Grund und Boden

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24.11.2020
Rund ein Drittel der Böden ist verloren gegangen.
 
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Daniel Bärtschi ist ehemaliger Geschäftsführer von Bio Suisse und Präsident des Vereins «Agricultura Regeneratio». Seiner Ansicht nach ist es um den Boden nicht gut bestellt: «Der Zustand ist relativ schlecht», konstatiert er.

Man gehe davon aus, dass rund ein Drittel der Böden verloren gegangen ist. Sie seien zwar nicht überbaut, aber unfruchtbar aufgrund von Übernutzung, falscher Nutzung oder Verschmutzung durch chemische Stoffe. «Es dauert sehr lange, bis sich ein Boden erholt und wieder fruchtbar ist. Weltweit stellt man fest, dass der Abbau von Boden rund hundert Mal schneller geschieht als dessen Aufbau», erklärt Bärtschi.

In der Schweiz hätten wir glücklicherweise eine Landwirtschaft, welche ziemlich naturnah arbeitet und mit Fruchtfolgen die Fruchtbarkeit aufrechterhalten kann. In den Gebieten, wo intensiver Acker- und Gemüsebau betrieben wird, stellt man jedoch fest, dass die Böden durch die intensive Produktion immer weniger organisches Material enthalten.

Bärtschi fordert ein neues Verhältnis zum Boden. Dieser soll nicht bloss als eine braune Masse, sondern als Leben betrachtet werden. «Ohne Boden gar kein Leben», lautet seine Gleichung. 95 Prozent der Lebensmittel würden auf Böden produziert und seien so auf entsprechende Fruchtbarkeit angewiesen. Als Beispiel für eine Massnahme zugunsten des Bodens spricht Bärtschi davon, dass die Landwirtschaft andere Anreize benötigt.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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