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Freiwillig engagiert

Sandra Wyss gibt Deutschkurse (mitte) | (c) zVg
15.09.2019
Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen
 
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Arbeit, die freiwillig und oft auch unentgeltlich geleistet wird, ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar. Trotz leicht rückläufigen Zahlen werden auch heute noch Hundertausende Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Wir haben unterschiedlichen freiwillig engagierten Menschen die nachfolgenden vier Fragen gestellt, was sie dazu bewegt, sich für die Gesellschaft einzubringen.

 

Theo Albrecht, TIXI-Fahrer in Zürich

Theo Albrecht, 72, chauffiert für TIXI Zürich seit 11 Jahren Personen mit Behinderung zu Besuchen, Behandlungen aller Art oder in den Ausgang.

 

Wie viele Stunden pro Jahr wenden Sie etwa auf für Ihr freiwilliges Engagement? Ungefähr 300 Stunden

 

Was motiviert Sie, Ihre Zeit so einzusetzen? Ich möchte etwas Sinnvolles tun, das den behinderten Menschen, aber auch mir Befriedigung und Freude bringt. Der Dienst an den Mitmenschen steht im Vordergrund.

 

Was bewirkt Ihr Engagement? Meine Einsätze steigern die Mobilität meiner Passagiere, und das wiederum die Möglichkeit, am «vollen Leben» der andern teilzunehmen.

 

Was würde geschehen, wenn Sie sich nicht mehr einsetzen würden? Fielen diese Dienste von TIXI und verschiedener anderer Organisationen aus, wäre das Leben vieler behinderter Menschen ärmer, einsamer und immobiler.

 

Daniel Köhn, Feuerwehr

Daniel Köhn, 37, ist 2010 der Feuerwehr Krauchthal beigetreten. Seit dem Jahr 2014 ist er Ausbildungschef.

 

Wie viele Stunden pro Jahr wenden Sie etwa auf für Ihr freiwilliges Engagement? Ungefähr 350 – 500 Stunden

 

Was motiviert Sie, Ihre Zeit so einzusetzen? Zum einen ist es die Hilfeleistung an der Bevölkerung und zum andern die Kameradschaft in der Mannschaft. Weiter ist es grossartig zu sehen, wie eine motivierte Mannschaft sich in Einsätzen und Übungen für das Wohl der Öffentlichkeit einsetzt.

 

Was bewirkt Ihr Engagement? Durch den Einsatz der Feuerwehr können wir einen Teil zur Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit beitragen.

 

Was würde geschehen, wenn Sie sich nicht mehr einsetzen würden? Wenn das Engagement in der Feuerwehr abnimmt, kann es sein, dass in einem Ereignisfall niemand mehr ausrückt und somit die Hilfeleistung (Feuerlöschen, Rettung bei Unfällen usw.) nicht mehr gewährleistet ist. Grundsätzlich bin ich in meiner Funktion als Ausbildungschef ersetzbar, jedoch würde kurzfristig die Ausbildung leiden und somit die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Krauchthal.

 

Sandra Wyss, Leiterin Deutschkurs

Sandra Wyss, 46, leitet seit 3 Jahren Deutschkurse für Migrantinnen und Migranten in der Chrischona Pfäffikon ZH.

 

Wie viele Stunden pro Jahr wenden Sie etwa auf für Ihr freiwilliges Engagement? Ich arbeite ca. 104 Stunden ehrenamtlich mit.

 

Was motiviert Sie, Ihre Zeit so einzusetzen? Ich finde es wichtig, dass auch Menschen mit wenig Geld die Möglichkeit haben, Deutsch zu lernen.

 

Was bewirkt Ihr Engagement? Die Teilnehmenden lernen unsere Sprache und unsere Kultur kennen und sie kommen in Kontakt mit anderen.

 

Was würde geschehen, wenn Sie sich nicht mehr einsetzen würden? Den Schülern würden eine Alltagsstruktur und Kontakte zu Einheimischen fehlen.

 

Rahel Boller, Jungscharleiterin

Rahel Boller, 24, ist seit 10 Jahren Leiterin in der Yoyo-Jungschar der Chrischona Pfäffikon ZH (Teil vom BESJ), seit 5 Jahren als Hauptleiterin.

 

Wie viele Stunden pro Jahr wenden Sie etwa auf für Ihr freiwilliges Engagement? Ungefähr 400 –500 Stunden

 

Was motiviert Sie, Ihre Zeit so einzusetzen? Wenn ich miterleben darf, wie sich Kinder und Leiter durch die Jungschar persönlich und im Glauben weiterentwickeln – und es ist einfach toll, mit guten Menschen in der Natur unterwegs zu sein.

 

Was bewirkt Ihr Engagement? Ich selbst durfte durch meine Leitertätigkeit extrem viel lernen und ich hoffe, dass ich auch anderen in diesem Prozess gut beistehen kann.

 

Was würde geschehen, wenn Sie sich nicht mehr einsetzen würden? Sehr wahrscheinlich (hoffentlich!) würde jemand anders die Aufgabe übernehmen. Falls nicht, wäre die Yoyo-Jungschar sicher etwas chaotischer unterwegs.

 

Viola Ringli, Präsidentin Verein Mahlzeit

Viola Ringli, 42, ist seit 5 Jahren Präsidentin des Vereins Mahlzeit.

 

Wie viele Stunden pro Jahr wenden Sie etwa auf für Ihr freiwilliges Engagement? Ungefähr 150 Stunden

 

Was motiviert Sie, Ihre Zeit so einzusetzen? Die Liebe Gottes ganz praktisch an Menschen am Rande der Gesellschaft weiterzugeben macht mir unglaublich Freude. Manchmal zu sehen, wie verschlossene Menschen durch unser urteilloses Annehmen aufblühen und wöchentlich wiederkommen, motiviert mich weiterzumachen.

 

Was bewirkt Ihr Engagement? In diesen 5 Jahren unseres Dienstes ist eine Gemeinschaft unter den unterschiedlichen Gästen und auch mit uns entstanden, und manche wollten dadurch auch von unserem Glauben mehr wissen.

 

Was würde geschehen, wenn Sie sich nicht mehr einsetzen würden? Dem Verein würde die Seele verloren gehen und in dieser Form würde er nicht mehr existieren. Dadurch würde für 20 – 25 Personen ihre wöchentliche Oase abhandenkommen.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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