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Unsere Geschichten sind mitten aus dem Leben

Freude an Medien
(c) Edyta Pawlowska/Fotolia
12.08.2015
 
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Beitrag aus: antenne September 2015
Thema: Medien
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1995 – Startschuss für eines der ambitioniertesten christlichen Projekte der Schweiz: Im Mai 1995 erteilt der Bundesrat der Alphavision eine Sendekonzession für FENSTER ZUM SONNTAG, einer wöchentlichen Fernsehsendung im Schweizer Fernsehen. Im September 1995 dann der Sendestart auf dem damaligen Sender Schweiz 4.

Nach 20 Jahren ist die TV-Reihe bei den Zuschauern etabliert und für viele zu einem festen Programmpunkt geworden. 1000 Sendungen mit rund 3000 Ausstrahlungen auf SRF zwei und SRF info erreich(t)en jedes Wochenende zehntausende Zuschauer. Seit Sendebeginn wird FENSTER ZUM SONNTAG in zwei verschiedenen Sendeformaten produziert und ausgestrahlt: ERF Medien in Pfäffikon stehen für den FENSTER ZUM SONNTAG-Talk, moderiert von Ruedi Josuran. Seine Gäste trifft er in Locations, mit denen sie wichtige Erlebnisse verbinden oder die einfach zu ihnen passen. Das Gesicht für das FENSTER ZUM SONNTAG-Magazin ist Aline Baumann. Sie präsentiert aus dem Studio
der Alphavision in Wangen bei Olten Menschen mit aussergewöhnlichen Geschichten. Oder sie begleitet sie in ihren Moderationen –  manchmal auf abenteuerlichen Wegen – ein Stück auf ihrem Lebensweg.

Der wöchentliche Wechsel zwischen Talk und Magazin ist eine wertvolle Ergänzung. Sowohl der Unterschied in der Form – Gespräch versus Magazin mit mehreren Geschichten – als auch die Präsentation der Sendung durch zwei völlig verschiedene Moderatoren mit jeweils eigenständigem Präsentationsstil wird vom Fernsehpublikum geschätzt und positiv aufgenommen.

Gott im Fernsehen – wie funktioniert das?
Wie funktionieren Medien überhaupt? Ein wichtiger Faktor ist das sogenannte Storytelling. Bei Spielfilmen, Unterhaltssendungen scheint dies selbstverständlich. Aber auch Werbung und selbst Nachrichten werden nach diesem Prinzip gestaltet. Geschichten – seien sie noch so kurz – werden erzählt, transportieren Emotionen und Informationen. So funktioniert auch FENSTER ZUM SONNTAG. Erklärtes Ziel der Sendung war von Anfang an,das Evangelium von Jesus Christus öffentlich zu machen. Jedes Magazin und jeder Talk zielt darauf ab, einen Aspekt des Evangeliums zu beleuchten. Das geschieht hauptsächlich über Geschichten aus der Erfahrungswelt unserer Protagonisten. Was nicht funktioniert, sind theologisch-theoretische und dogmatische Sendungen. Fernsehen lebt von Storys, vom Miterleben, von Faszination.

Zuschauer lieben neben Unterhaltung auch Tiefgründiges. Nicht nur Glamour und Boulevard, sondern auch authentische Geschichten, die Impulse für die eigene Lebensgestaltung geben. Menschen sind zunehmend offen für Spirituelles. Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat die
spirituelle Unsicherheit einmal mit «transzendentaler Obdachlosigkeit» umschrieben.

Die Herausforderung für Talk und Magazin besteht darin, Storys und Themen zu finden, die ein hohes Identifikationspotenzial beinhalten.
«Wie gehen andere mit Angst um, wie ertragen sie ihre unheilbare Krankheit?» oder aber auch «Wie leben sie Familie und ihre Beziehung
zu Gott?» Die Erfahrung mit vielen Feedbacks und die Einschaltquoten zeigen: Das kommt an! Ich bin überzeugt, dass FENSTER ZUM SONNTAG dazu beigetragen hat, dass das Reden über Gott in den öffentlichen Medien verstärkt vorkommt – vielleicht sogar zu einer Enttabuisierung des Glaubens beigetragen hat.

Stirbt das lineare Fernsehen?
Haben Radio und Fernsehen überhaupt eine Zukunft? Totgesagte leben länger. Noch immer ist laut Mediapulse das Fernsehen eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Schweizer. Rund zwei Stunden (129 Minuten) pro Tag bei den Deutschschweizern, die Tessiner schaffen sogar drei Stunden (182 Minuten). Der grosse Bildschirm im Wohnzimmer wird bleiben: immer  noch grösser, deutlich flacher, mit höherer Auflösung (UHD). Der Fernsehton wird über eine Soundanlage optimiert.

Was sich ändert, sind der Zugriff und der Konsum von Inhalten. Das Fernsehen ist immer weniger der Träger von Inhalten, sondern mutiert immer mehr zum Grossbildmonitor für Internet und die Mediaboxen von Swisscom, UPC Cablecom oder anderen Anbietern.

«Video on Demand» (VoD) macht das Programmfernsehen überflüssig. Jeder wird zu seinem eigenen Programmdirektor. Laptop, Tablet, Smartphone – Empfangsgeräte jeglicher Art erlauben jedem Zuschauer seine individuelle, interessengesteuerte Programmgestaltung. Nachrichten, Dokumentationen, Spielfilme, Serien – alles kann zu jeder Zeit angeschaut werden. Verschärft wird die Video-on-Demand-Situation noch durch die zunehmend steigenden Streaming-Dienste. AppleTV, Netflix, Amazon und andere bieten (per Abo) ein riesiges Spektrum von Filmklassikern und aktuellen Serien an: zu jeder Zeit, beliebig viele Folgen, auf jedem Gerät.

Vielleicht sind es einige Flaggschiffe wie die Tagesschau, grosse Sportereignisse wie Fussball, Tennis und Formel 1, die ein simultanes Anschauen noch attraktiv machen. Auch grosse Fernsehshows mit ungewissem, spannendem Ausgang behalten ihre Attraktivität.

In eine ähnliche Richtung entwickelt sich das Radio: UKW-Sender werden abgeschaltet werden, es bleibt das (digitale) DAB+-Radio (mit Radio Life Channel). Aber auch hier ist der Hörer sein eigener Programmgestalter. Internetradio und Streaming-Dienste wie z. B. Spotify, TuneIn und neuerdings auch Apple Music erlauben dem Hörer, seinen eigenen Soundcocktail zu mixen.

Fernsehgewohnheiten verändern FENSTER ZUM SONNTAG
Dieser technischen Entwicklung müssen wir als FENSTER ZUM SONNTAG inhaltlich und technisch Rechnung tragen: Wir verwenden viel Sorgfalt auf die Auswahl unserer Themen. Sie müssen direkt aus dem Leben, dem Lebenskontext der Menschen kommen. Wir versuchen herauszufinden, zu beobachten, was die Menschen beschäftigt. Es geht immer wieder darum, spannende Geschichten kreativ zu erzählen
und treffende Themen zu präsentieren. Wir arbeiten auch ständig am Format, also der Form der Sendung. Das kann durch Wechseln der Erzählformen oder aber auch durch innovative Moderationen an ungewöhnlichen Orten geschehen, an spannenden Kulissen mit ungewöhnlichen Kameraeinstellungen und Perspektiven. Am Schluss sind es jedoch die Gäste, die Protagonisten, die eine gute Sendung
ausmachen. Top-Recherche und beste Kontakte sind hier gefragt.

Ausserdem begleiten wir unsere Sendungen, einzelne Geschichten auf Facebook, stellen dort zusätzliches Bildmaterial ein, z. B. vom Dreh der Geschichte, geben intergrundinformationen, bieten Feedbackmöglichkeiten. Hinzu kommen unsere eigenen YouTube- Kanäle. Hier kann jede Sendung abgerufen und zu der Zeit angeschaut werden, die einem genehm ist. Unsere Websites werden ebenfalls laufend aktualisiert, Trailer und Sendungen können hier abgerufen werden. Auch «Play SRF» hat unsere Sendungen gespeichert. Alle diese Massnahmen geben dem Zuschauer die Möglichkeit, FENSTER ZUM SONNTAG dann zu sehen, wann er möchte und dafür Zeit hat.

Konsequenzen
«Content ist Silber, qualitativ hochwertiger Content ist Gold» (Publisuisse 2014). Für uns als Macher von FENSTER ZUM SONNTAG bleibt der hochwertige Inhalt der Fokus unseres Schaffens. Tausende von Feedbacks bestätigen, dass Menschen durch Magazin und Talk berührt wurden, neue Impulse für ihre Lebensgestaltung erhalten und ihren Lebensentwurf sogar entscheidend geändert haben. Deshalb bleibt FENSTER ZUM SONNTAG seinem Konzept treu: Menschen, die sich mit dem Glauben an den christlichen Gott auseinandersetzen, werden
in unseren Sendungen Platz finden. Manchmal erfolgreich, manchmal zweifelnd, nicht selten in mehreren Anläufen – aber immer ehrlich.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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