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Mein Smartphone – mein Leben

Smartphones
(c) nenetus/Fotolia
15.05.2015
 
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Beitrag aus: antenne Juni 2015
Thema: Medien
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Das Smartphone hat sich als wichtigster Begleiter der Schweizer Jugendlichen durchgesetzt. Dank ihm können sie immer und überall Informationen abrufen und mit Freunden in Kontakt bleiben.

«Jugendliche in der Schweiz wachsen mit einem enorm vielfältigen Medienangebot und einer hohen Medienausstattung auf», hält die JAMES-Studie 2014 fest. Im Rahmen dieser Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) werden alle zwei Jahre über 1000 Jugendliche in der Schweiz zu ihrem Medienverhalten befragt. Die neuste Studie zeigt, dass das Smartphone inzwischen zur zentralen Kommunikations-Drehscheibe der Jugendlichen geworden ist. Verfügte 2010 nicht einmal die Hälfte der Jugendlichen über ein Smartphone, so besitzen heute 98 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren ein eigenes Handy, davon haben 97 Prozent ein Smartphone. Immer und überall online zu sein, Informationen abzurufen und mit Freunden in Verbindung zu bleiben, das ist dank dem Smartphone Alltag geworden. Zu den beliebtesten Handy-Funktionen bei Jugendlichen gehört dabei nicht etwa das «normale» Telefonieren, sondern das Kommunizieren über Chat-Programme wie WhatsApp (94 Prozent), das Musik hören (88 Prozent), die Nutzung des Handys als Uhr (92 Prozent) oder als Wecker (69 Prozent), das Surfen im Internet (87 Prozent) oder die Nutzung von sozialen Netzwerken (76 Prozent). Bei Letzteren ist die Beliebtheit von Facebook ungebrochen, doch auch Instagram, Snapchat und YouTube sind sehr beliebt. Zwischen 60 und 70 Prozent der Jugendlichen schauen auch regelmässig Videos im Internet an, schreiben SMS, erstellen und versenden Fotos und Videos und nutzen E-Mail. Auf dem Handy macht rund die Hälfte Computerspiele, 29 Prozent nutzen das Smartphone als Navigationsgerät und bloss 13 Prozent hören damit Radio.

Schweizer Jugendliche sind aber nicht nur mit dem Smartphone online: Zu Hause verfügen inzwischen fast alle ihre Haushalte über Computer mit Internetzugang, zwei Drittel von ihnen haben einen eigenen PC. Vergleicht man die gesamte Mediennutzung der Jugendlichen, bleibt das Handy Spitzenreiter (98 Prozent), auf den nächsten Plätzen folgt die Nutzung des Internets (95 Prozent), das Musikhören (94 Prozent), das Fernsehen (79 Prozent) und das Radiohören (50 Prozent).

Spannend ist auch der Vergleich der nichtmedialen und medialen Freizeitbeschäftigungen: Während die Jugendlichen Handy und Internet am häufigsten nutzen, ist die beliebteste Beschäftigung nach wie vor das Treffen von Freunden. Auch in der neusten Studie 2014 bleibt dies unverändert: Man trifft einmal bis mehrmals pro Woche seine Freunde (die man übrigens in den meisten Fällen in der Schule kennenlernt) und nimmt sich für das Pflegen der Beziehungen auch viel Zeit.

Fazit: Schweizer Jugendliche sind fit mit den neuen Medien und damit gut gerüstet für die Veränderungen der digitalen Zukunft – und dennoch wissen sie um die Wichtigkeit menschlicher Beziehungen, denen sie auch eine hohe Priorität einräumen

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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