Logo

JA zur neuen Radio- und TV-Abgabe

On Air
(c) dreamstime
10.02.2015
 
In diesem Beitrag
Kategorien
Beitrag aus: antenne März 2015
Thema: Medien
Beitrag

Weiterempfehlen

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
 

Die neue Radio- und TV-Abgabe ist fairer,  unbürokratischer, günstiger – und  hilft auch den Radioprogrammen von ERF  Medien. 

Im vergangenen September hat das Parlament  die Revision des neuen Radio- und  TV-Gesetzes (RTVG) verabschiedet. Da der  Schweizerische Gewerbeverband inzwischen  dagegen das Referendum ergriffen  hat, steht nun eine Volksabstimmung  darüber an. Worum geht es?

Mit dem revidierten Gesetz löst eine neue  Abgabe die veraltete Radio- und TV-Empfangsgebühr  ab. Bisher musste diese  Gebühr bezahlen, wer über ein betriebsbereites  Radio- oder TV-Gerät verfügt. Mit  den neuen Radio- und TV-Empfangsmöglichkeiten  über PC, Tablet-Computer oder  Smartphone konnte dies aber immer weniger  kontrolliert werden. Immer mehr  Menschen konsumierten Radio und TV,  ohne Gebühren zu bezahlen. Und ehrliche  Gebührenzahlende, die ihren Empfang  ordentlich anmeldeten, mussten für die  zunehmende Anzahl von «Schwarzsehenden  und -hörenden» bezahlen. 

Diese ungerechte Regelung soll nun einer  faireren – und den heutigen technologischen  Entwicklungen angepassten – neuen  Radio- und TV-Abgabe weichen. Sie wird  grundsätzlich von allen Haushalten und  Unternehmen erhoben und automatisch  über die Einwohnerbehörde (für Private)  und das Mehrwertsteuerregister (für Unternehmen) an- und abgemeldet. Das  mühsame An- und Abmelden durch Einzelpersonen  entfällt, bei der Auflösung eines  Haushaltes endet die Abgabe automatisch.  Die bisherigen schwierigen Kontrollen und  der damit verbundene Administrationsaufwand  entfallen. Befreit von der neuen  Radio- und TV-Abgabe sind Personen mit  Ergänzungsleistungen zur AHV/IV – dies  sogar fünf Jahre rückwirkend. Keine Abgaben  mehr zahlen auch Personen in Altersund  Pflegeheimen – die Abgabe schuldet  nur noch das Heim selbst als Kollektivhaushalt.  Noch während einer Übergangsfrist  von 5 Jahren können zudem Haushalte  ohne Radio-/TV-Gerät von den Abgaben  befreit werden. Von der Abgabe befreit sind  neu auch Familienbetriebe und Kleinunternehmen  mit einem Jahresumsatz von  weniger als 500 000 Franken. 

Weil mit dem neuen System auch die aktuellen  «Schwarzseher und -hörer» mitbezahlen  müssen, können die Gebühren für  alle gesenkt werden – von heute jährlich  462 Franken pro Haushalt für Radio und TV  auf künftig rund 400 Franken pro Jahr.  Damit ist die Abgabenregelung des revidierten  Radio- und TV-Gesetzes fairer,  unbürokratisch und eben auch günstiger. 

Eine weitere Änderung des Radio- und  Fernsehgesetzes wird in der Öffentlichkeit  bisher kaum thematisiert, hat aber grosse  Auswirkungen auf die Radioarbeit von ERF  Medien: Neu fördert der Bund mit Geldern  aus den Radio- und TV-Abgaben auch die  Betriebskosten neuer Verbreitungstechnologien  wie Digitalradio. Konkret heisst das,  dass ERF Medien ab Inkrafttreten des  revidierten Radio- und Fernsehgesetzes  mit massiv günstigeren Sendekosten für  Radio Life Channel und Radio ERF Plus  rechnen könnten.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
Anzeige
Ihr Partner für jeden Event | Mobile Rectangle
Zero Lepra | Medium Rectangle
Freude am Garten | medium rectangle
10% Ihres Gartenauftrages | medium rectangle
Gartenplanung | medium rectangle
Wir sind da | Mobile Rectangle
Anzeige
Time Out | Halfpage
Anzeige
Time Out | Leaderboard
Vertiefende Beiträge

Die neuen Songs bei Radio Life Channel

Hintergrundinfos zu Songs, Biografien der Bands und viel neue Musik

ERF Medien stellen sich vor – Die TV-Abteilung

Abteilungsleiter Rouven Waser erzählt von seiner Arbeit.
Mehr «Medien»
ERF Medien, Witzbergstrasse 23, CH-8330 Pfäffikon ZH, Tel. +41 44 953 35 35, Mail erf@erf.ch
Glauben entdecken - Leben gestalten