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Immer online, aber mitten im Leben

Jugendliche mit Smartphone
(c) dreamstime
15.12.2015
Im Focus: «Digital Natives»
 
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Beitrag aus: antenne Januar 2016
Thema: Medien
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Für junge Erwachsene ist das Internet unverzichtbar, das Smartphone ist zum Top-Gegenstand geworden. Dennoch bewegt sich die «Generation Internet» auch gekonnt in der analogen Welt.
 
Über das Verhalten und die Entwicklung der «Digital Natives» – der ersten Generation also, die mit der digitalen Welt aufgewachsen ist – gibt es zahlreiche Spekulationen und Prognosen. Das Credit Suissse Jugendbarometer hat nun die Generation der 16- bis 25-Jährigen systematisch untersucht. Die Studie wurde parallel in der Schweiz, in den USA, in Brasilien und in Singapur durchgeführt.
 
Um es gleich vorwegzunehmen: Die 16- bis 25-Jährigen tragen ihren Namen «Generation Internet» zu Recht. 85 Prozent der Befragten finden, das Internet spiele eine wichtige oder gar unverzichtbare Rolle in ihrem Leben; das Smartphone ist für 95 Prozent zur persönlichen Kommunikationszentrale geworden. Dank ihm haben sie fast immer und überall Zugang zum Internet. Dennoch unterscheiden sie klar zwischen Aktivitäten im Internet und Tätigkeiten, die man besser offline wahrnimmt. Zu Letzteren gehören zum Beispiel das Flirten, die Freundschaftspflege und – bei jungen Erwachsenen in der Schweiz – gesellschaftliches und politisches Engagement und Vereinsmitgliedschaften.
 
Gleich nach dem Smartphone folgt auf Platz 2 der beliebtesten Kommunikationstrends der Mitteilungsdienst «WhatsApp». Ausser in den USA – wo noch immer SMS der grosse Kommunikationsrenner ist – ist «WhatsApp» das wichtigste Medium, um mit Freunden in Kontakt zu treten. Die Kommunikation per E-Mail verliert dafür immer mehr an Beliebtheit. Absolut out bei jungen Erwachsenen sind das Festnetztelefon und das Briefschreiben.
 
Hoch im Kurs bleibt allen Unkenrufen zum Trotz auch die soziale Plattform Facebook. Facebook wird allerdings nicht mehr vor allem als Kommunikationsmittel mit Freunden benutzt, sondern als Informationsmittel und eigentliches News-Medium. Mehr als die Hälfte der Befragten finden sogar, Facebook verändere die Welt – in Singapur sind es sogar 73 Prozent. Auf dem absteigenden Ast bei den 16- bis 25-Jährigen befindet sich das Medium Fernsehen: Es ist selbst im Fernsehland USA aus den Top 3 der Medienrangliste abgerutscht. Gemäss Jugendbarometer ist die Popularität des Fernsehens in der Schweiz innert fünf Jahren von 80 Prozent auf 62 Prozent gesunken. Hoch im Kurs ist dafür der Online-Videodienst YouTube. Digital Natives nutzen YouTube nicht nur für Musikvideos, sondern als Informationsquelle für Schule, Studium und Freizeit. Ganz anders als dem Medium Fernsehen geht es dem Radio: In der Schweiz ist das Medium Radio weiterhin konstant beliebt; und dies gerade auch als Informationsmedium.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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