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Gute Nachrichten für mein Leben

12.06.2014
 
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Beitrag aus: antenne Juli 2014
Thema: Medien
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Von Hanspeter Hugentobler

Viele überlegen sich, wie sie in 10 Jahren Medien konsumieren werden. Sie ahnen, dass Radio und Fernsehen eine schier unübersichtliche Anzahl an Kanälen anbieten. Und: Immer mehr Nutzer werden ihre Bücher, Monatsmagazine und Tageszeitungen in Zukunft fast nur noch auf ihrem «elektronischen Begleitgerät» konsumieren. Und auf all diesen Wegen werden sich Menschen Informationen rund um Lebens-, Sinn- und Glaubensfragen beschaffen.

Die Medienlandschaft verändert sich rasant. Die Auflagen der bezahlten Zeitungen sinken kontinuierlich, die Verlage reagieren mit Stellenabbau. Tagesaktuelle Informationen beziehen wir zunehmend über das Internet – und dies erst noch schneller und gratis. Doch die Erlöse der Internetwerbung kompensieren die Einnahmenausfälle der Zeitungsverlage bei weitem nicht. Die von den Zeitungsverlagen eingeführten sogenannten «Bezahlschranken», die Internetinhalte kostenpflichtig machen sollen, werden vermutlich als erfolgloser Versuch, das Rad der Medienentwicklung zurückzudrehen, in die Geschichte eingehen. Auch an den elektronischen Massenmedien gehen die umwälzenden Veränderungen nicht spurlos vorbei. Neue Fernsehangebote von Kabel- und Telekom-Anbietern erlauben den Zuschauerinnen und Zuschauern, unabhängig vom vorgegebenen Programmablauf jederzeit die bevorzugten Sendungen anzuschauen. Und auch die Radiosender haben durch die Musikdienste des Internets Konkurrenz bekommen.

Vermutlich gibt es niemanden, der sicher voraussagen könnte, in welcher Situation sich die Medienlandschaft in 10 Jahren befinden wird. Klar ist aber: Die Inhalte werden in Zukunft noch entscheidender sein. Die Vielfalt der Kanäle wird weiter zunehmen. Die Medienkonsumenten interessiert nicht mehr, über welchen Kanal, in welchem Format, über welches Gerät sie Informationen bekommen. Aber sie wollen diese auf einfache Weise erhalten, da wo sie wollen (mobil, überall), wann sie wollen (immer, zu jeder Zeit) und wozu sie wollen (aktuell, zum gewünschten Thema). Klar ist auch: Waren noch vor wenigen Jahren textlastige Websites mit kleinen Bildern gefragt, die sich schnell laden liessen, wollen moderne Medienkonsumenten multimediale Beiträge mit Text, Ton und Videos. Und während Medienunternehmen bis anhin als «Programmdirektoren» vorgaben, zu welchem Thema man wann eine Sendung empfangen konnte, werden sie in Zukunft ihre Chancen als Inhaltsanbieter zu packen haben.

Das «Beziehungsradio» hat Zukunft  
Wenn wir die mögliche Entwicklung der einzelnen Medien noch etwas genauer anschauen, stellen wir fest, dass das Radio als ältestes Medium sich in den Turbulenzen der neuen Medienentwicklungen erstaunlich gut behauptet. Zwar sprechen die Medienexperten zurzeit vor allem über die Chancen des Internets und der sozialen Medienplattformen wie Facebook, Twitter, Google+ und Co. Das überrascht nicht, denn alle Medien stehen ja vor der Herausforderung, die Chancen der neuen Medienkanäle gewinnbringend zu nutzen. Dennoch bleibt die Faszination Radio ungebrochen. Radio ist einfach, ehrlich, persönlich und begleitet uns durchs Leben.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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