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Grosses Interesse an religiösen Medien

Kamera im Kirchenzimmer
(c) dreamstime
16.09.2016
Das zeigen erste Ergebnisse einer breit angelegten Studie des Bundes.
 
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Beitrag aus: antenne Oktober 2016
Thema: Medien
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Die Menschen in der Schweiz haben grosses Interesse an religiösen Medien – am Fernsehen, am Radio oder im Internet. Das zeigen erste Ergebnisse einer breit angelegten Studie des Bundes zur Sprache, Religion und Kultur.

Religiöse Medieninhalte sind für viele Menschen in unserem Land zu einer wertvollen Ergänzung oder Alternative zum Gottesdienstbesuch geworden. So haben zwischen 30 und 35 Prozent der Bevölkerung unseres Landes in den vergangenen zwölf Monaten eine oder mehrere entsprechende Sendungen am Fernsehen, am Radio und/oder im Internet verfolgt. Diese Zahlen sind den ersten Ergebnissen der Umfrage «Religiöse und spirituelle Praktiken und Glaubensformen in der Schweiz» im Rahmen der Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur des Bundesamtes für Statistik zu entnehmen.

In der Auswertung der Umfrage werden die Ergebnisse nach Konfessionszugehörigkeit ausgewertet. Auffallend dabei: Das grösste Interesse an religiösen Medieninhalten haben Mitglieder evangelikaler Gemeinden. Mehr als die Hälfte von ihnen – 54 Prozent – hat eine entsprechende Sendung am Fernsehen, Radio oder im Internet verfolgt. Bei den Menschen, die sich zu den Reformierten, Katholiken, zu anderen christlichen Kirchen oder zu den muslimischen Gemeinschaften zählen, liegt der Wert bei gut 30 Prozent; bei den Konfessionslosen beläuft sich dieser Anteil auf 12 Prozent. Ein Detail zur Auswahl des Mediums: Bei den meisten Konfessionsgruppen erfreut sich das Fernsehen grösster Beliebtheit für die religiöse Nutzung, gefolgt vom Radio – einzig Evangelikale und Mitglieder anderer Religionen nutzen das Internet am häufigsten.

Die Umfrageergebnisse des Bundes ermöglichen weitere Einblicke in die Glaubenslandschaft unserer Bevölkerung. So hat der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung zwischen 1970 und 2014 um rund 20 Prozent abgenommen und jener der protestantischen/ reformierten Kirche hat sich fast halbiert. Der Anteil der Konfessionslosen ist dafür von 1,2 Prozent auf 22 Prozent gestiegen. Die Konfessionszugehörigkeit präsentiert sich in der Schweiz im Jahr 2014 wie folgt: Katholische Kirche 38 Prozent, Protestantische Kirche (Evangelischreformiert) 26 Prozent, Evangelikale Gemeinden 1,7 Prozent, andere christl. Gemeinden (Orthodoxe Kirche, Christkatholische Kirche etc.) 5,7 Prozent, muslimische Gemeinschaften 5 Prozent, andere Religionen (Jüdische Gemeinden, hinduistische und buddhistische Glaubensangehörige) 1,5 Prozent, keine Religion 22 Prozent.

Trotz des wachsenden Anteils der Konfessionslosen ist das Interesse an religiösen Fragen gross. So spielt das tägliche oder fast tägliche Beten bei Vielen nach wie vor eine Rolle – je nach Konfessionsangehörigkeit tun dies 20 bis 90 Prozent. Unabhängig von der Konfession beten Frauen häufiger als Männer – und selbst jede fünfte Person, die angab, keine Religion zu haben, betet trotzdem hin und wieder.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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