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Filmtipp: Selbstbewusst mit Perücke gegen den Krebs

Foto: Universum Film
11.10.2013
 
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Beitrag aus: antenne November 2013
Format: Medientipp
Thema: Medien
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Sophie ist eine junge Frau, die sich auf ihr Studium und das Studentinnenleben freut. Doch dann wird bei ihr Krebs diagnostiziert. Sophie lässt sich jedoch nicht unterkriegen. Mit Hilfe von verschiedenen Perücken rebelliert sie gegen die Krankheit. Davon erzählt der Spielfilm «Heute bin ich blond», der auf einer wahren Geschichte beruht.

Im Spielfilm «Heute bin ich blond» geht es um die 21-jährige Sophie (Lisa Tomaschewsky). Sie freut sich auf ihr Studium und das Leben in einer Wohngemeinschaft. Doch dann erkrankt sie an Krebs und Behandlungen sollen nun ihr Leben bestimmen. Doch die junge Frau lehnt sich gegenden tristen Alltag in einem Krankenhaus auf. Sie möchte leben, lachen, feiern, ihre Träume verwirklichen – einfach alles, was ein junger Mensch gerne tut.

So entschliesst sich Sophie, mit Hilfe von Perücken ihr Leben zu geniessen und auf nichts zu verzichten. Jede Perücke symbolisiert für sie einen anderen Typ. Mal ist Sophie selbstbewusst, mal romantisch, mal sogar kühl erotisch – je nach der Haarfarbe und der Frisur der Perücke, die sie trägt, wird dabei ein Stück von ihr sichtbar. Und so tanzt sie, entdeckt die Liebe und schreibt Texte als Bloggerin im Internet. Dabei wird sie auch von ihrer Familie unterstützt. Dank ihrem Humor und Mut sowie ihrer Zuversicht bietet Sophie der Krankheit dadurch die Stirn.

«Heute bin ich blond» ist die gleichnamige Verfilmung der erfolgreichen Autobiographie von Sophie van der Stap. Regisseur Marc Rothemund hatte vor der Verfilmung das Buch gelesen und meint dazu: «Ich war sehr beeindruckt von dem Menschen Sophie, ihrem Umgang mit der Krankheit und ihrer offenen, genauen und auch augenzwinkernden Weise, über ihr Leben und ihre Gefühlswelt nach der Diagnose zu schreiben. Wie sie in aller Deutlichkeit ihre emotionalen Hoch- und Tiefpunkte, die Behandlung, ihre Umwelt und ihre Familie und Freunde beschreibt, wie sie den Leser mitfühlen und teilhaben lässt, das ist berührend, ergreifend, unterhaltsam und auch sehr erhellend.» Diese Geschichte dann in einen Film zu verwandeln, sei wie jeder Film, so Rothemund, eine grosse Herausforderung gewesen. «Zum Glück haben Sophie van der Stap und Kathy Eyssen, die Drehbuchautorin, viele schöne, wahrhaftige und positive Szenen geschrieben, und nicht nur Tiefpunkte, wie beispielsweise jene Szene, in der Sophie von der Krankheit erfährt. Es gibt wunderbare Szenen, die den Zuschauer ablenken und aus den Tiefs führen, genauso wie es Sophie selbst immer wieder geschafft hat», so Rothemund.

«Heute bin ich blond» ist ein tragisch-komischer Film, der von einer jungen Frau erzählt, die trotz Krebserkrankung nicht aufgeben, sondern weiterleben will. Sie macht dabei viele Erfahrungen und auch Fehler, die ein Mensch in diesem Alter macht. Der bewegende und mutmachende Film ist sehenswert für Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsensein und Erwachsene.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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