Logo

Ein Champion auf der Flucht

15.05.2013
 
In diesem Beitrag
Kategorien
Beitrag aus: antenne Juni 2013
Serie: Flüchtlinge
Thema: Medien
Beitrag

Weiterempfehlen

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
 

Ike Johnson ist vom Leben nicht verwöhnt. Seit seiner Geburt ist er an beiden Beinen behindert und kann nicht laufen. Als Einjähriger ist er bereits Halbwaise. Während des Bürgerkrieges in Liberia verschwinden seine Mutter und sein Brüder. Ein Nachbar verhilft ihm zur Flucht nach Europa, am Ende landet er in einer Schweizer Asylunterkunft. Das Gegenteil einer Promi-Story, doch Gott mischt sich ein …

Ein Leben im Rollstuhl, manchmal ein paar Meter an Stöcken und das Gelächter von Kindern in den Ohren machen Ikes Alltag aus. Die Mutter hat trotz vieler Gebete die Hoffnung auf Heilung ihres Sohnes aufgegeben, als das Wunder passiert: Eines Morgens kann der Sechsjährige plötzlich wieder gehen. Doch die Freude darüber währt nicht lange: In der 2. Klasse bricht sich Ike den Arm, den er danach nie wieder richtig strecken kann. Dies hindert ihn nicht daran Sport zu treiben. Trotz oder gerade dank seines Handicaps und seiner Geschwindigkeit wird er gefeierter Junioren- Afrikameister im Tischtennis. Diese Zeit und die internationalen Erfolge mit der Nationalmannschaft, die ihn auch nach Japan führen, sind die Krönung seines jungen Lebens.

Der Bürgerkrieg in Liberia lässt sein ganzes Lebensgefüge ins Wanken geraten. Seine Mutter und die Brüder verschwinden spurlos. Mithilfe eines Nachbars gelangt er als 13-Jähriger auf einem Schiff nach Europa mit dem Endziel Schweiz. Von dieser schwierigen Zeit sagt er: «Den Glauben an Gott habe ich nicht verloren, sondern ich bin wütend geworden. Wieso bin ich in dieser Situation? Ich habe alles gehabt und plötzlich habe ich alles verloren. Wo bleibst Du, Gott?» Für die nächsten zwei Jahre wird eine Asylunterkunft in Aarau zur «Heimat». Trotz schwierigen und beengenden Verhältnissen ermutigt ihn Gottes Wort. «Für mich war Hiob das grosse Beispiel. Gott testet uns manchmal. Er gibt uns nie etwas, das wir nicht tragen können. Diese Sätze waren immer in meinem Kopf.» Zu alt für die Schule, kommt er in Beschäftigungsprogramme und lernt Deutsch. Wie durch ein Wunder bekommt er den F-Status und darf in der Schweiz bleiben. Da er mit Ghana und Liberia zwei Heimatländer hat und sich Ghana nicht im Krieg befindet, ist dies nicht selbstverständlich. Doch wie soll es jetzt weitergehen?

Seine positive, lebensbejahende Art öffnet ihm die Tür für Freundschaften. Eine Familie schenkt ihm vorübergehend eine Bleibe. Er lernt eine junge Frau kennen, verliebt sich. Bald wird er diese heiraten. Als er durch einen Facebook-Kontakt sogar seine totgeglaubte Mutter wiederfindet, ist die Freude und Dankbarkeit riesig. Ike Johnson, ein moderner Hiob, der mit seinem Leben bezeugt, dass Gott handelt!

( © Online-Redaktion ERF Medien)
Anzeige
10% Ihres Gartenauftrages | medium rectangle
Gartenplanung | medium rectangle
Stapler-Service | Medium Mobile
Ihr Partner für jeden Event | Mobile Rectangle
David gäge Goliat | Mobile Rectangle
Lust auf ein Abenteuer | Medium Rectangle
Mein Verein fürs Leben | Mobile Rectangle
Lust auf Abenteuer | Medium Rectangle
Family | Mobile Rectangle
Philipp Hadorn | Mobile Rectangle
Bibel Energy | Mobile Rectangle
Mobile Rectangle | Spenden | Frieden
Artikel zum Thema
Weiterführende Tipps
Anzeige
10% Ihres Gartenauftrages | half page
Anzeige
EVP | Frauen | Leaderboard
Vertiefende Beiträge

Ein Champion auf der Flucht

Ein Jahr bei den Tischtennis-Stars in Japan danach auf der Flucht in die Schweiz

Familie auf der Flucht getrennt

Dramatische Geschichte einer Familie, die wieder zusammenfindet.
Mehr «Medien»
ERF Medien, Witzbergstrasse 23, CH-8330 Pfäffikon ZH, Tel. +41 44 953 35 35, Mail erf@erf.ch
Glauben entdecken - Leben gestalten