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Ein Baby zu Weihnachten

Familie Crepaldi
(c) privat
14.11.2016
Familie Crepaldi erlebt, wie Gott seine Versprechen hält.
 
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Staunend hält Sonja Crepaldi am 25. Dezember 2004 ihre Weihnachtsüberraschung in den Armen. Sie staunt darüber, wie Gott seine Versprechen hält. Denn Gott hat ihr eine Weihnachtsüberraschung versprochen und beschenkt sie mit der neugeborenen Simona.

Nach ihrer Hochzeit haben Sonja und ihr Mann Graziano längere Zeit keine Kinder, weil sie in ihrer Arbeit bei «Jugend mit einer Mission» sehr eingespannt sind. Auch nachdem sie sich für ein Kind bereit fühlen, braucht es nochmals zwei Jahre bis ihnen Michael geschenkt wird. Nach gut einem Jahr will Sonja von Gott wissen, ob sie mit einem weiteren Kind rechnen können. «Da streifte mich ein Gedanke, wie ein Wind: Es gibt eine Weihnachtsüberraschung.»

Bangen während der Schwangerschaft
Tatsächlich: Im Frühling des nächsten Jahres wird Sonja schwanger und der errechnete Geburtstermin ist der 25.Dezember. Aber im siebten Monat hat Sonja eine Grippe, die unkontrollierte Wehen auslöst. Der Arzt ist sich sicher, dass das Kind früher zur Welt kommen wird. Er verschreibt Sonja Medikamente, damit die Lungen des Kindes schneller reifen. Erstaunlicherweise geht aber alles gut. Bei einer Kontrolluntersuchung am 24. Dezember meint der Arzt sogar: «Das Kind kommt frühestens in einer Woche.»

Die Überraschung
Nachdem die Crepaldis zusammen Heiligabend gefeiert haben, geht Sonja früh ins Bett. Doch kurz nach Mitternacht setzen die Wehen ein. «Ich dachte, es sei noch nicht so weit. Aber Graziano bestand darauf, sofort ins Spital zu fahren.» Die Crepaldis haben zwei Vornamen im Gepäck, denn obwohl sie das Geschlecht des Babys unbedingt wissen wollten, war es bei den Untersuchungen nie erkennbar. Graziano blickt lachend darauf zurück: «Gott wollte, dass es wirklich eine Überraschung wird.» Und das ist es dann auch: Ein kleines Mädchen erblickt das Licht der Welt. Leider wird Grazianos Freude schnell getrübt: «Ich konnte den Schock in den Augen des Arztes erkennen.»

Der Schock
An Simonas Rücken ist deutlich eine Ausbuchtung zu erkennen, die nichts Gutes verspricht. Der Kinderarzt untersucht Simona, kann jedoch noch nicht sagen, was es genau ist. Graziano ist bestürzt, Sonja hingegen bleibt total ruhig: «Ich war dermassen überwältigt, dass Gott sein Wort gehalten hatte, dass der Rest für mich in diesem Moment zweitrangig war.» Ungefähr vier Wochen nach der Geburt wird Simona operiert und ein Tumor entfernt. Die Untersuchungen ergeben, dass er gutartig war.

Gott hält seine Versprechen
Diese Weihnachten wird Simona 12 Jahre alt. Wenn Sonja auf die stürmische Zeit zurückblickt, ist sie überzeugt: «Gott wollte durch dieses Wunder seine Liebe zu uns, aber auch seine Autorität und Macht zeigen. Ich muss ihn jedoch auch ernst nehmen und tun, was er sagt. Was Gott verspricht, hält er auch – immer!»

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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