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Georges und Susi Kohler | (c) ERF Medien
15.03.2019
Seit einem verhängnisvollen Skiunfall im Alter von 17 Jahren sitzt Georges Kohler im Rollstuhl. In der Physiotherapie lernt er seine zukünftige Frau Susi kennen.
 
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Seit einem verhängnisvollen Skiunfall im Alter von 17 Jahren sitzt Georges Kohler im Rollstuhl. In der Physiotherapie lernt er seine zukünftige Frau Susi kennen. Die Rückenverletzung ist für die beiden heute 70-Jährigen aber keine unüberwindbare Hürde. Vielmehr packen sie das Leben gemeinsam an und erleben bewegte Zeiten. Rückblickend sehen sie Gottes Führung durch Hochs und Tiefs.

Susi beschreibt ihre erste Begegnung mit Georges, als sie in St. Moritz als Physiotherapeutin arbeitete: «Ich öffnete die Tür und sah einen strahlenden Jüngling im Rollstuhl! » Georges beansprucht die Therapiestunden bei Susi als Aufbautraining nach seiner Querschnittlähmung. Schnell entstehen gegenseitige Sympathien. Als sich die Wintersaison im Engadin für die aus Basel stammende Susi dem Ende zuneigt und Georges einen Sprachaufenthalt in England plant, reist sie ihm kurzerhand hinterher. Gemeinsam erkunden die beiden frisch Verliebten England. Ein Jahr später, zurück in der Schweiz, heiraten Susi und Georges. Das Ehepaar Kohler lebt mit viel Humor und ist voller Tatendrang, trotz der Einschränkungen von Georges.

Georges und der Rollstuhl: Kein Hindernis

«Gott liess diesen Unfall zu», sagt Georges heute. Er wächst in einer Familie auf, die ihn immer unterstützt hat, und sagt weiter: «Wenn ich auf mein ganzes Leben zurückschaue, bin ich sicher, dass es die Gebete meiner Mutter und Grosseltern waren, die mich vor Schlimmerem bewahrt haben.» Denn als Lausbube provoziert er teils gefährliche Situationen. Die Lebensfreude und sein Tatendrang helfen ihm aber, mit der Querschnittlähmung umzugehen. Georges macht die Auto- und Bootsprüfung, absolviert ein Studium, arbeitet im Direktionskader einer Privatbank, montiert ohne Hilfe Schneeketten auf dem Julierpass und probiert es gar nochmals mit Skifahren. Kurz: «Der Rollstuhl war für mich nie ein Hindernis.» Auch, weil seine Frau Susi unterstützend zur Seite steht.

Susi und die Physiotherapie: Eine Lebensaufgabe

Im Praktikumsjahr im Kinderspital Basel stellt Susi fest: «Ich bewundere Menschen, denen das Gehen, Reden oder sonst etwas Wichtiges nicht möglich ist, und die trotz allem zufrieden sind.» Als Physiotherapeutin arbeitet sie viel mit Menschen zusammen, die unter körperlichen Einschränkungen leiden. Und an der Seite von Georges lernt sie die Zufriedenheit trotz körperlicher Behinderung kennen.

Susi und Georges: Gemeinsam weiterhin stark

Susi findet durch ihren Mann zum Glauben. Die Beziehung zu Gott begleitet das Ehepaar Kohler durch die heute herausfordernden Zeiten. Denn seit ein paar Jahren sind Susi und Georges körperlich schwer angeschlagen. Georges bereitet daheim wöchentlich drei Mal die Dialysemaschine für Susi vor. Zu zweit gehen sie aber dennoch fröhlich weiter. Sie sagen: «Wir zwei sind ein eingespieltes Team und erfreuen uns an jedem Tag, den wir noch gemeinsam haben.»

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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