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Kirchen als «grüne Zonen» in der Pandemie

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Gottesdienstbesucher in Sapri, Italien | (c) Gabriella Clare Marino/Unsplash
03.03.2021
Ein Gespräch mit VFG-Präsident Peter Schneeberger
 
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Thema: Kirchen
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Am 1. März wurden die Corona-Massnahmen von 18. Januar 2021 gelockert, die bisher geschlossenen Geschäfte, Lesesäle von Bibliotheken, Museen und anderes sind wieder geöffnet.

In diesem Zusammenhang fragten wir bei Peter Schneeberger nach, dem Präsidenten des Verbands Freikirchen Schweiz (VFG). Er weist darauf hin, dass seit März 2020 nur eine einzige Freikirche als Ganzes sich in Quarantäne begeben musste, sonst handelte es sich bei Quarantänefällen nur um Einzelpersonen oder kleine Gruppen.

«Wir sind der Überzeugung, dass es mit unseren guten Schutzkonzepten möglich ist, eine ansteckungsfreie, eine grüne Zone in der Kirche zu leben», erklärt Schneeberger. Mit Abstandhalten, Hygienemassnahmen, Tragen von Masken und Lüften von Räumen seien die Freikirchen zu grünen Zonen geworden. «Wir haben den Eindruck, dass wir vorbildlich mit der Corona-Situation umgehen», sagt er zum Verhalten der Freikirchen.

Für die Möglichkeit, 50 Menschen zu den Gottesdiensten zuzulassen sei man enorm dankbar – und doch wolle man einen vorsichtigen Vorstoss machen. Im Hinblick auf Ostern besteht der Wunsch singen zu können, um die Freude an der Auferstehung von Jesus auszudrücken.

Zurzeit arbeitet der Verband an einem Entwurf bezüglich möglichen Lockerungen für die Kirchen. Ab 1. April soll es möglich sein, die Zahl der Gottesdienstbesucher der Grösse einer Kirche anzupassen. Grosse Kirchen mit vielen Gottesdienstbesuchern sollen also von mehr als 50 Personen besucht werden können.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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