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Mit der Bibel und dem Herrgott in der Tasche

Marcel Fantoni
14.11.2014
Für den ehemaligen Brigadier gilt: «Der Herrgott ist immer bei mir!»
 
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Für Marcel Fantoni beginnt eine schwierige Zeit. Doch auch wenn es einmal nicht rund läuft, gilt für den ehemaligen Brigadier: «Der Herrgott ist immer bei mir!» 

Im Alter von 28 Jahren hat Marcel Fantoni schon beinahe die halbe Weltkugel bereist. Denn dank seiner Ausbildung bei der Swissair kann er viele ferne Länder und Kulturen kennen lernen. Doch er will seine Zeit neu investieren und folgt einem Angebot der Schweizer Armee.

Diese bietet ihm eine Arbeitsstelle als Offizier an, verspricht ihn zu fördern. Die Karriere geht tatsächlich schnell und steil bergauf. Als Brigadier befindet er sich bald im illustren Kreis von ranghohen Namen und so trifft er auch auf den Bundesrat Adolf Ogi. Weil Marcel Fantoni immer sein Kreuz in der Hosentasche dabei hat und nicht zögert zu erzählen, dass der Herrgott immer bei ihm sei, entsteht zwischen den beiden ein Running Gag: «Hesch nä derbi?» – begrüsst ihn Adolf Ogi fortan schmunzelnd. 

Die letzte Beförderung
Mittlerweile steht der Kommandant der Generalstabsschule in Kriens kurz vor seiner nächsten Beförderung. Er erwartet nur noch den definitiven Bescheid vom Chef der Armee. Doch Marcel Fantoni wird nicht befördert. Er wird versetzt. An einen Ort, an dem er sich tagtäglich um Kleinigkeiten kümmern muss und selbst findet, dass seine Arbeit überflüssig ist. Auch der persönliche Kontakt zu den Menschen geht im Stapel der Routinearbeiten unter. Der 57-Jährige fällt in eine schwere Depression. Er muss psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen.

Doch Marcel Fantoni findet über den Berg. Heute, nach seiner Pensionierung, sagt er: «Ich habe das Thema Militär abgehakt. Wenn ich am Morgen erwache, sitze ich am Bettrand und danke Gott zuerst, dass ich überhaupt aufstehen kann.» Denn im Sommer 2013 stürzt der passionierte Reiter schwer. Diagnose: Fünf gebrochene Rippen. Er muss zwei Monate im Spital verbringen. Die Bettruhe bringt aber auch Gutes zum Vorschein: «Ich konnte viel nachdenken und eine Menge Zeit mit meiner Frau verbringen.» «Rent a General» Mit seinen Erfahrungen als Führungsperson möchte Marcel Fantoni jetzt interessierten Personen weiterhelfen. «Rent a General» – unter diesem Motto kann sein Wissensschatz im Umgang mit Menschen, aber auch im Führen von Mitarbeitenden «gemietet» werden. Der ehemalige Brigadier hilft zum Beispiel beim Einstudieren einer Rede. Oder er gibt Denkanstösse bei schwierigen Entscheidungen und erzählt aus seinem Fundus von Erlebnissen als Führungsperson. Bei diesen Seminaren und persönlichen Gesprächen hat Marcel Fantoni nach wie vor immer zwei Dinge mit dabei: Seine Bibel und den Herrgott.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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