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Gott ist … erlebbar!

Frau läuft durch die Wiese, über dem Bergrand taucht die grelle Sonne auf
(c) Holly Mandarich/Unsplash
15.07.2020
Unzählige Zeugnisse aus der Bibel zeigen, wie Gott erlebbar ist.
 
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Gott schuf den Menschen zu seinem Ebenbild. Von allem Anfang an sucht Gott eine Beziehung zum Menschen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie kreativ er da vorgeht. Unzählige Zeugnisse aus der Bibel zeigen, wie Gott erlebbar ist.

Gideon forderte sichtbare Zeichen der Gegenwart Gottes, bevor er in den Kampf zog. Abraham erhielt eine Reiseaufforderung ohne genaues Ziel, dennoch vertraute er auf Gottes Führung. Zachäus wurde von Jesus besucht, obwohl er sich auf einem Baum versteckte. Saulus fiel «vom hohen Ross», damit Gott ihn verändern konnte.

Wer Gott sucht und sich auf ihn einlässt, dem begegnet er. Das darf ich selbst immer wieder persönlich erleben, aber auch in der Arbeit und im Unterwegssein mit Menschen.

So wie es eben unterschiedliche Menschen gibt, so erleben Menschen Gott auch unterschiedlich. Als Kind erlebte ich den Glauben anstrengend. Ich war stets darauf bedacht Gott zu gefallen. Er ist es doch, der immer aufpasst, damit ich ja keine Fehler mache.

Was für eine Befreiung als ich entdeckte, dass Glaube kein Kampf ist! Gott möchte Beziehung leben mit mir, sein bedingungsloses Ja steht über meinem Leben. Seither erlebe ich ihn als einen Gott, der sich für mich interessiert. Der mit mir in einer Sprache kommuniziert, die ich verstehe.

Eine Predigt über verschiedene Zugänge zu Gott hat mich bewegt und ermutigt. Darin wird beschrieben, wie Menschen Gott unterschiedlich erleben:

Der eine findet Gott in der Gemeinschaft mit anderen Menschen. In einer Gruppe erleben viele Menschen den Glauben intensiver, als wenn sie allein versuchen ihren Glauben zu pflegen.

Der andere fühlt sich Gott besonders nah in der Natur. Die Begeisterung an der Schöpfung kann den Glauben inspirieren. So wird zum Beispiel ein Fluss zu einer sichtbaren Verheissung der nie versiegenden lebendigen Quelle.

Der sinnliche Mensch erlebt Gott ganz intensiv in der Anbetung, Gott spürbar nahe zu sein ist sein Glück.

Der Intellektuelle findet Gott im Erforschen von Gottes Wort mit Hintergrundwissen. Bibelkommentare werden verschlungen. Wenn der Verstand etwas begriffen hat, fühlt sich diese Person Gott besonders nah.

Der ruhige Mensch findet Gott in der Stille ohne jegliche Betriebsamkeit.

Der Aktive erlebt Gott gerade eben in dieser Betriebsamkeit, wenn die Agenda voll ist und alle «To Do’s» erledigt sind.

Ich persönlich erlebe Gott, wenn ich anderen Menschen dienen und ihnen etwas Gutes tun darf. Gemäss der Aussage von Jesus in Matthäus 25,40: «Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.»

Ich bin dankbar, dass Gott viele Wege findet, erlebbar zu sein. Für meine Arbeit in der Heilsarmee wünsche ich mir immer wieder ein einfühlsames Herz, damit ich den Menschen auf Augenhöhe begegnen kann. Das gelingt mir nicht immer, oft bin ich weit davon entfernt. Deshalb brauche ich selbst jeden Tag aufs Neue die persönliche Begegnung mit dem lebendigen Gott. Aber ich weiss: Gott ist erlebbar!

 

Susanne Wittwer

54 Jahre, verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern. Heilsarmeeoffizierin seit 26 Jahren in Herisau, Rheineck, Aarau, seit kurzem in Bern.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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