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Thomas Wirth entspannt mit Musizieren | (c) privat

Persönlich: Brocki-Filialleiter Thomas Wirth

Wer in die Heilsarmee-Brocki an der Hardbrücke in Zürich geht, trifft auf den kreativen Filialleiter Thomas Wirth. Seine Brocki gehört ins Quartier, wie die Gitarre in seine Hand. Musik ist seine Leidenschaft. Deshalb organisiert er regelmässig Konzerte, die während des Abendverkaufs stattfinden. Unter dem Motto «Künstler für Kunden» gibt’s richtig gute Musik. Und manchmal nimmt Thomas Wirth auch selber seine Gitarre in die Hand, denn er weiss, was seine Kunden mögen.

Weshalb organisieren Sie Konzerte in der Brocki?
Ich glaube, dass unsere Zeit geprägt ist von Konsumdruck und überzeichneten Erwartungen. Da ist es wohltuend, einen Ort zu haben, an dem man sich nicht behaupten oder verstellen muss. So ein Stück Echtheit. Die Kundinnen und Kunden sollen auch einen Moment hinsitzen können und ausruhen oder eben einem musikalischen Beitrag zuhören. Dann finde ich es auch einfach spannend, was in Zürich West, wo sich unsere seit neuem knallrote Brocki befindet, so alles an Musikstilen tummelt.

Welche Künstler passen in dieses Konzept?
Eigentlich vor allem Leute, die Freude haben, mit ihrer Musik ein Stück von sich selber in der Brocki weiterzugeben und die für ein symbolisches Hunderternötli in einem unkomplizierten Ambiente eine Stunde lang spielen. So hörte ich eines Tages coole Klaviermusik aus dem oberen Stock und fragte dann den Herrn, ob er bei uns spielen würde. Was er im November auch tut.

Was für Menschen sind die Kunden der Brocki?
Das ist die ganze Bandbreite: vom Obdachlosen bis zum Banker, von der jungen Mutter bis zum Möbelhändler, von Jugendlichen, die Klamotten für eine Themenparty suchen, bis zur asiatischen Reisegruppe.

Welche Website ist für Sie immer wieder einen Besuch wert?
Meine Lieblingsband: u2.com Mein Lieblings-Hockeyclub: scltigers.ch

Auf welche drei Smartphone-Apps möchten Sie nicht mehr verzichten?
SBB-App, Wetter-App, … und am meisten, klar, Spotify

Dieser Song läuft bei Ihnen gerade rauf und runter:
Wir hören in der Brocki Radio Swiss Pop, und wenn dann grade «Fireflies» von Owl City läuft, freue ich mich drüber. Ein Happy-Song, so wie ich ihn mag.

Welcher Song hat Sie nachhaltig geprägt?
Ein älteres Lied war für mich «Nearer my God to Thee», ein aktuelles «Who You Say I am» von Hillsong. Das ist Musik, die mich durch den Alltag trägt.

Diese Schlagzeile würden Sie gerne mal im Blick auf Seite 1 lesen:
«Verschuldung von Privatpersonen in der Schweiz ist um 50 Prozent zurückgegangen»

Wenn Sie frustriert sind …
… dann schiebe ich eine Tiefkühlpizza in den Ofen, setze mich mit einem Bier vor den Fernseher und schaue mir «Titanic» an. Oder ich nehme meine e-Gitarre zur Hand und spiele für mich, was mir grade so einfällt. Das ist Balsam für die Seele.

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