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Fremdplatzierung von Kindern: Rolle der reformierten Kirche

Die Geschichte der Heim- und Verdingkinder ist ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte. Viele Kinder und Jugendliche hatten in Fremdplatzierungen unter Ausbeutung und Missbrauch zu leiden. Bis ins Jahr 1981 waren zehntausende Kinder und Jugendliche betroffen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen.

Das neulich im TVZ-Verlag erschienene Buch „Heim- und Verdingkinder – Die Rolle der reformierten Kirchen im 19. und 20. Jahrhundert“ ist ein wichtiger Schritt zur Aufarbeitung der reformierten Beteiligung in der Geschichte von Fremdplatzierungen. Ferner zeigt das Buch, welche Lehre aus dieser dunklen Geschichte gezogen werden können.


Herausgeber/-innen
  • Hofstetter, Pfr., Dr. theol., Jahrgang 1981, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Dozentur für Diakoniewissenschaft der Theologischen Fakultät der Universität Bern sowie Beauftragter für Recht und Gesellschaft beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK.
  • Esther Gaillard, Jahrgang 1958, ist Mitglied des Synodalrats der Église évangélique réformée du canton de Vaud, von 2009 bis 2014 dessen Präsidentin und Mitglied des Rats SEK.



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