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Persönlich: Rektor Benedikt Walker

Benedikt Walker | (c) privat
15.06.2019
Benedikt Walker leitet seit 2015 das Theologische Seminar St. Chrischona (TSC).
 
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Wer sich für eine theologische Aus- und Weiterbildung interessiert, kommt früher oder später auf die Möglichkeiten der theologischen Ausbildungsstätte der Chrischona-Gemeinden. Benedikt Walker leitet seit 2015 das Theologische Seminar St. Chrischona (TSC). Als Rektor ist er verantwortlich für Strukturen, die eine gute Ausbildung möglich machen. Seine Leidenschaft gehört Menschen, die ihren Glauben und ihr theologisches Denken fördern und weiterentwickeln möchten. Jährlich absolvieren rund 35 junge Menschen die Ausbildung auf St. Chrischona.

Sie haben selber als Chemie-Ingenieur doktoriert, was hat Sie zur Theologie gebracht?
Seit meiner Kindheit möchte ich Zusammenhänge verstehen. Mich bewegten Fragen wie z.B. weshalb verändert sich beim Rotkrautkochen die Farbe? Oder: Weshalb geht das Brot mit Hefe auf aber ohne nicht? Dieses Interesse führte mich zur Chemie. Die Theologie hat viele Parallelen. Auch hier geht es um das Suchen nach Antworten. Ich möchte Gott kennen und verstehen lernen. Ich möchte wissen, wie sich Gott als Schöpfer den Menschen vorstellt. Hier gibt mir die Theologie Antworten.
Was möchten Sie als Leiter des TSC erreichen?
Die Gesellschaft braucht gut ausgebildete Menschen. Dies gilt bei den Ingenieurwissenschaften, in der Medizin und, davon bin ich überzeugt, die Gesellschaft braucht Menschen mit einer fundierten theologischen Grundausbildung, die fähig sind, sich mit den aktuellen Fragen der Zeit auseinanderzusetzen. Hier leistet das TSC seinen Beitrag für das Reich Gottes.
Wie schaffen Sie es, dass die jungen Menschen die Theologie mit dem reellen Alltag in Zusammenhang bringen können?
Hier sind drei Dinge wichtig: 1. Im Unterricht muss es dem Dozenten gelingen, den Bezug zu Alltagsfragen herzustellen. 2. Die Studentinnen und Studenten müssen die Gelegenheit haben, mit eigenen Fragen an die Theologie zu treten und ein Umfeld vorfinden, indem die Fragen diskutiert werden. 3. Wenn du mit anderen Menschen unterwegs bist, wirst du schnell mit der Realität des Lebens konfrontiert. So fördere ich das Miteinander unter den Studenten.
Die grösste Herausforderung für das TSC:
In der Ausbildung müssen wir uns immer bewusst sein, dass wir nicht für die Kirche von gestern, sondern für die von morgen ausbilden. So muss uns die Frage beschäftigen, was die Ausbildung von heute für die Kirche von morgen benötigt. Dies sehe ich als die grösste Herausforderung.
Erfolg bedeutet für mich, …
… wenn wir jeden Monat sagen können, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben.
Am TV schaue ich am liebsten …
… Krimis
Dieses Buch liegt bei mir gerade auf dem Nachttisch:
Die Regeln von Benedikt von Nursia.
Ein Reiseziel, das noch auf meiner Liste steht:
Im Sommer verreisen wir nach Island.
Wenn ich frustriert bin, …
… dann kommt es vor, dass ich alles hinlege und in die Natur flüchte, um Gott allen Frust hinzuwerfen.
( © Online-Redaktion ERF Medien)
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