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Filmtipp: Das Ende der Sklaverei

Bild: 20th Century Fox Home Entertainment
15.05.2013
 
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Beitrag aus: antenne Juni 2013
Format: Medientipp
Thema: Medien
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Er war ein grosser Politiker und setzte sich dafür ein, dass vor dem Gesetz alle Menschen gleich sind, währenddessen im Land ein blutiger Bürgerkrieg tobte: Der US-amerikanische Präsident Abraham Lincoln. Von seinem Engagement für die Abschaffung der Sklaverei erzählt der packende Spielfilm «Lincoln».

Es ist das Jahr 1864 und seit drei Jahren stecken die USA in einem blutigen Bürgerkrieg zwischen den Nord- und Südstaaten. Doch im Film «Lincoln» von Steven Spielberg wird der Krieg nur am Rande gezeigt. Im Mittelpunkt steht der politische Kampf um den 13. Verfassungszusatz, dem der Senat zugestimmt hat und über den jetzt das Repräsentantenhaus zu befinden hat. Stimmen beide politischen Kammern diesem Zusatz zu, so würde damit die Sklaverei im Land endgültig abgeschafft. Dafür setzt sich der republikanische Präsident Abraham Lincoln (Daniel Day-Lewis) ein.

Doch Lincolns Vorhaben stösst bei den Demokraten im Repräsentantenhaus und auch in seinem eigenen Kabinett auf heftigen Widerstand. Während eine ganze Reihe von Demokraten im Repräsentantenhaus unter anderem aus rassistischen Gründen dagegen ist, wollen einige Kabinettmitglieder einfach den Krieg mit den Südstaaten so schnell als möglich beenden. Sie sind darum auch bereit, als Kompromiss die Sklaverei beizubehalten. Doch Abraham Lincoln geht unbeirrt seinen Weg. Mit Unterstützung von Helfern versucht er demokratische Abgeordnete umzustimmen. Dabei setzen sie, gemäss der Redensart «Der Zweck heiligt die Mittel» fast alles ein, um ihr Ziel zu erreichen, sei es Drohung, Appell an die Ethik oder Bestechung. Denn die Zeit wird knapp und der Abstimmungstermin rückt immer näher. Gleichzeitig ist eine hochrangige Delegation aus den Südstaaten in Richtung Norden unterwegs, um einen Kompromiss auszuhandeln.

Daneben beleuchtet der Film auch Lincolns Privatleben. Die Beziehung zu seiner Ehefrau durchläuft eine schwere Phase, weil das Paar um den Tod einer ihrer Söhne trauert, der im Kindesalter starb. Beide haben Mühe, dies zu bewältigen und so kommt es zu Konflikten. Ein zusätzlicher Konflikt entsteht zwischen Lincoln und seinem ältesten Sohn, der in den Krieg ziehen möchte. Zudem möchte der Präsident seinem jüngsten Sohn eine glückliche Kindheit ermöglichen, was zeitlich schwierig ist. Denn neben seiner Arbeit als Präsident muss Abraham Lincoln auch Hilfestellung für viele Nöte von einfachen Bürgern leisten. Denn damals hatte jeder Bürger des Landes freien Zugang zum Weissen Haus, dem Sitz des Präsidenten, um persönlich vorzusprechen.

«Lincoln» ist ein packender und sehenswerter Film über einen Präsidenten und eine Reihe von gleichgesinnten Politikern, die sich engagiert dafür einsetzten, dass die Sklaverei abgeschafft wurde. Sie veränderten damit für immer und nachhaltig das Land. Dieser spannende Prozess, aber auch das Familienleben und das tragische Ende von Abraham Lincoln werden im Film gezeigt.

«Lincoln», USA (2012), 150 Minuten, ist im Handel als DVD und Blu-ray erhältlich.

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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