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«Aids Challenge» – I like it

16.07.2014
 
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Beitrag aus: antenne August 2014
Thema: Weltweit
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Die Zahl der HIV-infizierten Personen an der Elfenbeinküste hat etwas abgenommen. Jedoch machen nur wenige Gebrauch von den vorbeugenden Möglichkeiten gegen eine HIV-Ansteckung. Infizierte nutzen die medizinischen Angebote nur spärlich. Eine Sensibilisierung der Jugendlichen zu diesem Thema scheint auch kaum vorhanden. Dies hat das TWR-Team in der Elfenbeinküste dazu bewogen, ihre Strategie der langjährigen Radioserie «Aids Challenge» entsprechend anzupassen.

Seit über 25 Jahren stellen sich TWR und ERF Medien der «Herausforderung Aids» und senden das gleichnamige Radioprogramm «Aids Challenge» in über 20 afrikanische Länder. Ziel dieser Sendungen ist nach wie vor, die Öffentlichkeit über die Ursachen und Folgen von Aids aufzuklären und die Infektionsrate zu senken. Die Hörerinnen und Hörer werden ermutigt, nach biblischen Massstäben zu leben und in der Ehe treu zu sein. Erkrankte erhalten Ratschläge, wie sie mit Aids leben können und nicht infizierte Menschen werden zu einem respektvollen Umgang mit HIV-Positiven aufgefordert.

Vor zwei Jahren hat nun TWR in Westafrika begonnen, jedes Jahr einen Schwerpunkt zu setzen. Die Mutter-Kind-Übertragung war das Hauptthema der «Aids Challenge»-Sendungen im 2012. Dadurch kam das TWRTeam mit einer Hörerin in Kontakt, die ebenso wie ihr Sohn HIV-positiv ist. Erst durch die Radiosendungen lernte sie, dass es möglich wäre, das Kind bei der Geburt vor einer Ansteckung zu schützen. Sie bedauerte sehr, nicht vorher davon gewusst zu haben. Das Team unterstütze sie so gut wie möglich. Leider starb ihr Sohn. Vielen weiteren Hörerinnen und Hörern, die sich auf die Lokalsendungen meldeten, stand das Team mit Rat und Tat zur Seite, wies sie auf medizinische Angebote hin und betete für sie.

Im vergangenen Jahr war der Hauptfokus auf Jugendliche gerichtet. Das Aids-Challenge- Team hat mit zwei Organisationen zusammengearbeitet, die unter Jugendlichen tätig sind. Ziel ist, dass Jugendliche sich untereinander über HIV/Aids informieren und sensibilisieren. Auch in diesem Jahr verfolgt das TWR-Team in der Elfenbeinküste diese Strategie. Dazu nutzen sie die sozialen Medien. «Aids Challenge» ist bereits auf Facebook und Twitter ist ebenso geplant.

Über die Auswirkungen im Leben der Hörerinnen und Hörer von «Aids Challenge» befragt, meint der Programm-Manager Omer Liacet Aboua: «Viele lassen sich auf HIV testen. Zahlreiche HIV-Positive werden gesünder, andere setzen sich für Enthaltsamkeit ein. Manche lassen sich auf eine Beziehung mit Gott ein, andere wachsen in ihrem Glauben. Kontakte zu örtlichen Gemeinden werden gesucht. Verschiedene erleben Befreiung von Bindungen und die Wiederherstellung von zerbrochenen Beziehungen. »

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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